12 Dinge, die Renaissancemenschen brauchen

Viele von uns haben oft nur durch scheinbar einfache Dinge große Fortschritte gemacht. Was war es bei dir?
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future_is_now
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12 Dinge, die Renaissancemenschen brauchen

Beitrag: # 4998Beitrag future_is_now
Montag 4. Februar 2019, 05:12

Dein Buntes Leben - 3. Feb. 2019:

12 Dinge, die Renaissancemenschen brauchen


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1. Unabhängigkeit

Renaissancemenschen, diese beweglichen Geister möchte sich nicht in Regeln eingezwängt fühlen. Schon gar nicht in Regeln, die ganz offensichtlich für andere Persönlichkeitsstrukturen gemacht sind. Am liebsten haben sie die Kontrolle über ihr eigenes Leben, über ihre Zeitpläne, ihre Arbeitsabläufe etc. Wenn sie sich dabei dann an die Regeln halten, aus freien Stücken, ist das nicht schlimm – Hauptsache sie sind unabhängig in ihren Entscheidungen.

2. Einen Sinn im Tun

Renaissancemenschen sind nicht dafür gemacht, einen Job einfach abzusitzen. Sie lassen sich nicht zu Erfüllungsgehilfen degradieren, sondern möchten aktiv auf ein Ziel hinarbeiten, dass ihren ethischen Vorstellungen entspricht. Am liebsten arbeiten sie an Positionen, wo sie messbare Veränderungen für die Gesellschaft oder den ganzen Planeten erreichen können. Einige wenige Ausnahmen arbeiten in sogenannten Brotjobs, um sich ein ehrenamtliches Engagement leisten zu können. Aber ihre Kraft werden sie immer an der Stelle investieren, wo ihr Handeln einen echten Unterschied macht.

3. Ein tiefes Verständnis ihrer eigenen Person

In ihrer tiefen Reflektiertheit lernen höchstbegabte Vielbegabte von Kindheit an den einen Menschen ganz genau zu verstehen, der ihr erstes und wichtigstes Forschungsobjekt ist: die eigene Person. Sie haben ein großes Interesse daran, Menschen zu begreifen, Beweggründe, Gedankenstrukturen, Gefühlsprozesse … All das interessiert sie brennend, und je genauer sie sich selbst kennengelernt haben, umso zufriedener sind sie.

4. Klarheit und Ordnung

Trotz ihrer vielen Interessen und kreativen Ausbrüche brauchen Renaissancemenschen eine Struktur in ihrer Umgebung. Die Bücher stehen vielleicht nicht alphabetisch sortiert im Regal, aber sie stehen normalerweise im Regal. Oder bilden saubere Stapel überall. Selbst wenn im Eifer des Gefechts der Schreibtisch aussehen mag wie eine Explosion, erstreckt sich die Kontrolle dieser Kreativen doch auf jeden Fall auf die Ordnung ihrer Dinge: Sie wissen genau wo ihre Dinge hingehören und kommen immer wieder zurück auf ihre Ordnung – selbst wenn diese für einen Außenstehenden nicht erkennbar sein mag.

5. Schönheit

Schönheit ist Nahrung für ihre Seelen. Sie sind nicht bereit, sich von hässlichen Dingen umgeben zu sehen, sondern streben immer nach Schönheit und Qualität. Ob sich das in der Harmonie ihrer Wohnungen, in Kunst an den Wänden, in ihrer eigenen Kleidung oder der Gartengestaltung ausdrückt, Renaissancemenschen sind Ästheten und brauchen Schönheit wie die Luft zum Atmen und das Wasser zum Trinken.

6. Struktur

Renaissancemenschen mögen sich nicht an die gleichen Regeln halten, wie andere, aber eine gewisse Struktur ist ihnen wichtig. Sie sind lieber vorbereitet auf das, was das Leben so bringt. Spontaneität kostet sie mehr Kraft, als eine zumindest lose Planung. D. h. nicht, dass sie keine spontanen Entscheidungen fällen, oder kurzfristige Veränderungen akzeptieren können, sondern dass beispielsweise eine Überraschungsparty keine gute Idee ist: vielleicht sind sie gerade ausgelaugt und müde und wollen sich zurückziehen, nachdem sie einen anstrengenden Tag nur mit dem Gedanken an den freien Abend durchgestanden haben. Auf der anderen Seite sind sie nicht dazu zu bewegen, ins Bett zu gehen, wenn es doch gerade so schön ist. Das gilt auch schon für die Kinder, die dann halt am nächsten Tag schlafen oder sich zumindest in ihr Zimmer zurückziehen.

7. Menschlicher Kontakt

Was man so tut und was man so lässt interessiert Renaissancemenschen nicht, höchstens als anthropologische Beobachtung. Sie möchten keine von Konventionen geregelten Kontakte mit anderen, sie möchten echte Begegnungen. Sie brauchen Menschen genau wie jeder andere auch, aber sie brauchen keine 400 Bekannten sondern eher vier Freunde, denen sie sich wirklich öffnen können. Ihre Freundschaften und Beziehungen sind oft unkonventionell und außergewöhnlich, sowohl was die Art und Weise als auch was die Beteiligten angeht. Ehrlichkeit, Authentizität und Integrität sind ihnen wichtiger als alle zivilisatorische Tünche.

8. Tiefe Gespräche

Das ist der folgerichtige nächste Punkt: es geht ihnen nicht um Konventionen oder Höflichkeitsfloskeln, es geht um Tiefe. Renaissancemenschen wollen verstehen, was Dich bewegt, was in Deinem Kopf und Deinem Herzen vor sich geht, woran Du glaubst, wie Deine Welt strukturiert ist, und was Dich wirklich brennen lässt. Sie hassen Small Talk, betrachten ihn als Zeitverschwendung und sind oft gar nicht dazu in der Lage. Aber sie sind in der Lage innerhalb eines Gesprächs einen anderen Menschen besser kennen zu lernen, als andere in zehn Jahren.

9. Mindestens eine Person, die sie wirklich versteht

Renaissancemenschen interessieren sich wie gesagt für Menschen als Forschungsobjekt, und sie werden wohl mit fast jedem Menschen, dem sie begegnen, ins Gespräch kommen können. Aber all die interessanten Gespräche ersetzen nicht das Wichtigste: einen Menschen, der sie wirklich versteht. Jemand, der ihnen wirklich folgen kann, der ihre Gedankengänge versteht, und ihre Beweggründe. Jemand, dem sie sich erklären können, aber oft nicht müssen. Dieser eine Mensch ist absolut notwendig für die geistige Gesundheit von Renaissancemenschen.

10. Zeit für sich allein

Für ihre geistige Gesundheit ist das Alleinsein und die Möglichkeit, sich zurückzuziehen mindestens genauso wichtig. Da Renaissancemenschen sich in permanentem intensiven Austausch mit ihrer Umgebung befinden, andere Menschen nicht ausblenden können, und meist hoch empathisch sind, brauchen sie viel Zeit zum Verarbeiten all dieser Eindrücke. Sie brauchen Zeit, um sich wieder selbst zu spüren, ihre Grenzen zu fühlen und sich zu regenerieren. Das kann auf andere sehr befremdlich wirken. Wer einem Renaissancemenschen bereitwillig Rückzugsmöglichkeiten und Zeit für sich alleine einräumt, gewinnt dessen ewige Zuneigung.

11. Ein Ventil für ihre Einsichten

Ihr Forschergeist ist kein Selbstzweck. Renaissancemenschen möchten ihre Erkenntnisse teilen, oft schreiben sie darüber oder ergreifen einen Beruf, in dem sie sie einsetzen können. In jedem Fall gravitieren Ratsuchende zu ihnen – in allen möglichen und unmöglichen Situationen, und oft gegen ihren Willen. Es ist, als würden sie eine Funktion in der Gesellschaft erfüllen, die nichts mit Beruf oder ähnlichem zu tun hat, und sich stets einen Weg sucht.

12. Ein Ventil für ihre Kreativität

Ihr Sinn für Schönheit verbindet sich oft mit ihrem Einfühlungsvermögen und ihrer Reflektiertheit zu Gedichten, Musik oder anderer Kunst. Renaissancemenschen sind sich dessen bewusst, dass nicht alle wesentlichen Dinge in Worte gefasst werden können, und suchen dann nach kreativen Möglichkeiten des Ausdrucks die weit über ihre Eloquenz hinausgehen. Wobei sie auch als Autoren in der Lage sind ihren Lesern verblüffend nahe zu kommen.

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