Salbei

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future_is_now
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Salbei

Beitrag: # 299Beitrag future_is_now
Freitag 1. September 2017, 17:38

Heilen mit Salbei

von Beate Rossbach


Liebe Leserin, lieber Leser,
Salbei ist eine der ältesten Heilpflanzen überhaupt. Ihre heilende Kraft steckt sogar bereits in ihrem Namen, denn die botanische Bezeichnung Salvia officinalis entstammt dem lateinischen Wort „salvare“, was übersetzt „heilen“ heißt. Erste Aufzeichnungen in ägyptischen Bilderschriften loben schon 6000 v. Chr. die medizinischen Salbeiwirkungen. Wie Ihre Gesundheit vom Salbei profitiert, lesen Sie im Folgenden.

Ihre Beate Rossbach
Heilpraktikerin und Klassische Homöopathin




Mit Salbei gegen zu viel Schweiß und Entzündungen

Echter Salbei ist ein bis zu 60 cm hoher Strauch aus der Familie der Lippenblütengewächse. Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet gedeiht er jedoch auch in unseren Gärten oder als Küchenkraut in einem kleinen Topf. Ab Mitte Mai beginnt der Salbei zu blühen und trägt hellviolette Blüten, von denen sich jeweils sechs bis zehn zu einem Quirl anordnen.

Medizinisch wirksam sind ausschließlich die frischen oder getrockneten Blätter der Pflanze.

Die medizinisch wirksamen Inhaltsstoffe sind:

• ätherisches Öl (u. a. mit Cineol, Camphen, Thujon)
• Rosmarinsäure
• Flavonoide
• Triterpene

Für die keimtötende Wirkung ist vor allem das ätherische Öl verantwortlich. Es hilft sowohl gegen Viren als auch gegen Pilze und Bakterien. Aufgrund der Gerbstoffe, die durch die Rosmarin- und Chlorogensäure vertreten werden, können Salbeiextrakte auf die Schleimhäute adstringierend und damit stärkend wirken.

Die Flavonoide aktivieren den Gallenfluss und fördern dadurch die Verdauung.

Salbei hemmt den Schweiß und lindert Entzündungen

Eine der Hauptwirkungen des Salbeis ist die Hemmung der Schweißsekretion. Dazu können Sie Salbeiauszüge sowohl äußerlich als auch innerlich anwenden. Der genaue Wirkungsmechanismus, der zur Verminderung der Schweißsekretion führt, ist allerdings bis heute noch nicht bekannt. Vermutet wird, dass einige der Inhaltsstoffe der Salbeiblätter an den Nervenenden der Schweißdrüsen angreifen und hier die Schweißproduktion drosseln.

Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum können Sie mit Salbei-Tee oder _Extrakten gurgeln, inhalieren oder Spülungen vornehmen.

Salbeiblätter für die Herstellung von Hausmitteln können Sie das ganze Jahr über sammeln und frisch verarbeiten. Getrocknete Salbeiblätter und Fertigpräparate mit Salbei erhalten Sie in der Apotheke.

Achtung! Bei Überdosierungen von mehr als 15 g Salbeiblättern können Hitzegefühle, Herzrasen, Schwindel und epilepsieartige Krampfanfälle auftreten.

So behandeln Sie sich selbst mit Salbei

Grundrezept für Salbei-Tee: Überbrühen Sie 1 TL getrocknete Salbeiblätter mit 150 ml kochendem Wasser, und seihen Sie den Tee nach 15 Minuten ab.
Trinken Sie bei Verdauungsbeschwerden mit Völlegefühl vor dem Essen 1 Tasse davon. Gegen nächtliches Schwitzen hilft Ihnen dieser Tee, wenn Sie ihn vor dem Schlafengehen trinken.

Schweißhemendes Salbei-Fußbad: Übergießen Sie 4 EL Salbeiblätter mit 1 l kochendem Wasser, und lassen Sie den Ansatz 15 Minuten lang ziehen. Füllen Sie den Sud nach dem Abseihen in eine Fußwanne. Fügen Sie so viel warmes Wasser hinzu, dass Ihre Knöchel bedeckt sind, und baden Sie Ihre Füße 15 Minuten lang darin.

Salbei-Inhalation gegen Halsentzündungen: Geben Sie 2 EL Salbeiblätter in eine Schüssel mit 1 bis 1,5 l kochendem Wasser. Beugen Sie Ihr Gesicht darüber, und decken Sie den Kopf über der Schüssel mit einem Handtuch ab. Atmen Sie nun 10 Minuten lang die aufsteigenden Dämpfe abwechselnd durch den Mund und durch die Nase ein.

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"Der grosse kosmische Witz ist, dass du das bist, was du suchst"

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