Kürbiskerne

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future_is_now
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Kürbiskerne

Beitrag: # 333Beitrag future_is_now
Samstag 2. September 2017, 17:10


Kürbiskerne für Blase und Prostata

von Beate Rossbach


Liebe Leserin, lieber Leser,

der leuchtend-orange Kürbis hat sich auf unseren Tellern nicht nur als leckere Kürbissuppe etabliert. Doch der Kürbis ist auch eine seit langem bewährte Heilpflanze, die vor allem gegen Probleme mit der Prostata und der Blase erfolgreich angewendet wird.

Ihre Beate Rossbach
Heilpraktikerin und Klassische Homöopathin



Kürbiskerne – kleine Helfer für Blase und Prostata

In der zweiten Lebenshälfte trifft es fast jeden Mann: Die Vorsteherdrüse (Prostata) beginnt zu wachsen und das Wasserlassen wird dadurch zum Problem. Mediziner nennen das Benigne Prostata-Hyperplasie (BPH). Bereits ab dem 50. Lebensjahr ist jeder zweite betroffen, bei Männern über 80 Jahren sind es sogar 90 %. Viele Männer verschweigen aus Angst vor drohender Impotenz durch eine eventuell erforderliche Operation ihre Beschwerden und scheuen den Gang zum Arzt. Dabei kann ihnen am besten geholfen werden, wenn möglichst frühzeitig gegengesteuert wird. Wenn Sie gleich bei den ersten Anzeichen Kürbissamen einnehmen, können Sie in vielen Fällen das Wachstum aufhalten und eine Operation vermeiden.

Mit Kürbissamen bremsen Sie die Vergrößerung der Prostata

Die Phytosterole aus den Kürbiskernen ähneln bestimmten menschlichen Hormonen und sind in der Lage, die Bindung des DHT (Dihydrotestosteron), einer aggressiven Variante des männlichen Hormons Testosteron, in den Prostatazellen zu verhindern. Dadurch wird der DHT-Spiegel gesenkt und der Stoffwechsel der Prostata kann sich normalisieren.

Gegen eine gutartige Prostatavergrößerung (BPH) sollten Sie morgens und abends jeweils etwa 30 Gramm Kürbiskerne gut zerkauen und ein Glas Wasser dazu trinken. Eine Alternative zu den Kernen sind Fertigpräparate, die aus den Extrakten hergestellt wurden.

Unter Blasenschwäche leiden nicht nur Frauen

Eine Reizblase ist keine Krankheit, der eine organische Veränderung zugrunde liegt. Sie ist lediglich ein Symptom, bei dem es schon bei geringer Füllung der Blase zu einem unwiderstehlichen Harndrang kommt. Dieser Drang entsteht dadurch, dass das Gehirn der Blasenmuskulatur meldet, dass sie sich zur Entleerung zusammenziehen muss. Wodurch diese Fehlsteuerung entsteht, ist bis heute nicht eindeutig geklärt.

In Deutschland leiden schätzungsweise vier Millionen Menschen an einer Reizblase, die medizinisch als überaktive Blase bezeichnet wird. Die Dunkelziffer ist dabei recht hoch, denn viele Betroffene verschweigen aus Scham ihr Leiden. Zwar trifft es in jungen Jahren öfter Frauen, ab der zweiten Lebenshälfte treten die unangenehmen Beschwerden jedoch bei beiden Geschlechtern gleich häufig auf.

Die Kerne sind eine Wohltat bei einer Reizblase

Nicht nur für die Prostata sind Kürbiskerne ein seit langem geschätztes Naturheilmittel, denn die Kerne verbessern die Spannung der Blasenmuskulatur und vermindern dadurch den ständigen Harndrang.

Das sind die Wirkungen auf die Blase:

• Schutz vor der Anfälligkeit für Entzündungen
• Beruhigung einer überaktiven Blase
• Stärkung der Blasenmuskulatur
• Verminderung von ständigem Harndrang

Damit sind die Kürbiskerne bzw. ihre Extrakte in Form von Fertigpräparaten eine gute Hilfe bei Stress-Inkontinenz und Reizblase.

Kürbistee für eine kräftige Blase

Setzen Sie 2 EL frische Kürbissamen mit einem daumengroßen Stück Ingwer in ½ l kaltem Wasser an. Erwärmen Sie den Ansatz, und lassen Sie ihn nach dem Aufkochen noch 10 Minuten ziehen, ehe Sie ihn abseihen. Der Tee hilft gegen Harnwegsbeschwerden und Blasenschwäche.

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"Der grosse kosmische Witz ist, dass du das bist, was du suchst"

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