Derivate - die Billionen Bombe

Was passiert grad in der äußeren Welt?
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Derivate - die Billionen Bombe

Beitrag: # 2592Beitrag future_is_now
Montag 23. Juli 2018, 08:30

Unfassbare Billionen-Bombe für die ganze Welt: Mehr als 200 Billionen Dollar Derivate

Redaktion NEOPresse in Finanzsystem | 21. Juli 2018


Die wenigsten Menschen kümmern sich um das sogenannte „Derivate-Geschäft“. Das sieht zu speziell aus. Oder? Derivate sind Schuldgeschäfte, in denen mit künftigen Wertentwicklungen anderer Geschäfte spekuliert wird. Der Umfang ist erschreckend: Mehr als 200 Billionen Dollar an Derivaten schwirren durch die Welt. Das ist definitionsgemäß eine Billionen-Bombe.

Derivate: Reine Spekulation

Wenn jemand ein Derivat herausgibt, muss es ein zugrundeliegendes Geschäft oder eine zugrundeliegende Größe geben. So könnte jemand auf die Idee kommen, den Dax als grundlegende Größe zu wählen. Wenn der Dax übermorgen statt bei 12.700 Punkten bei 14.000 Punkten liegt, dann passiert folgendes – dann schuldet ein Teilnehmer dem anderen eine Lieferung von Aktien oder Aktienpaketen oder von Geld. Dies wäre ein typisches Derivatgeschäft.

Also sind dies Schuldenvereinbarungen. Und die belaufen sich inzwischen auf 203,75 Billionen Dollar, allein in den USA! Davon sind mehr als 7/8tel Derivatgeschäfte der großen vier US-Banken. Das wiederum bedeutet, die Welt sitzt auf einem gigantischen Schulden-Wett-Berg. Warren Buffett, der legendäre US-Investor, hält Derivate für eine Massenvernichtungswaffe, finanziell natürlich.

Oft sind diese Derivate Wetten auf mögliche Zinsentwicklungen (steigt der Zins, dann schuldet x dem y diesen oder jenen Betrag). Zudem sind Devisenderivate auf den Dollar, gegen den Dollar oder auf den Euro federführend. Schließlich gibt es auch ein bedeutendes Maß an sogenannten Kreditderivaten. Wenn die Kredite zurückgeführt werden (von A an B), ist alles gut. C erhält mit Derivaten eine Prämie in Form eines hohes Zinses. Tatsächlich aber sind die Derivate ein Problem, wenn die Kredite nicht zurückgezahlt werden. Dann verfallen die Schuldenpapiere einfach. Die Schulden des Herausgebers des Derivates sind zwar nicht mehr vorhanden – aber die Forderungen desjenigen, der das Derivat in der Hoffnung auf hohe Zinsen gekauft hatte, verfallen ebenso.

Diese Derivate-Bombe ist eine Billionen-Wette: Die Wette gilt – es kommt auch an diesem Markt zum ganz großen Crash.

>> QUELLE





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Retter oder Totengräber – die Zentralbanken

Beitrag: # 2597Beitrag future_is_now
Montag 23. Juli 2018, 18:31

www.infosperber.ch/

Retter oder Totengräber – die Zentralbanken


Ernst Wolff / 22. Jul 2018 - Wenn die Rettung zur Falle wird: Die Risiken im heutigen Finanzsystem sind nicht nur höher als damals, es sind neue hinzugekommen.

(...)

>> VOLLTEXT




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Die Legende von der Euro-Rettung

Beitrag: # 2607Beitrag future_is_now
Dienstag 24. Juli 2018, 19:05

http://www.anonymousnews.ru/ - 23. Juli 2018:

Die Legende von der Euro-Rettung – Ein Blick hinter die Kulissen


Bild

Aufatmen in der EU: Spaniens Finanzen sind so weit saniert, dass sich das Land sogar wieder eine sozialistische Regierung leisten kann, und Griechenlands linker Premier Tsipras trägt wieder Krawatte – als Zeichen dafür, dass sein Land die Krise überwunden hat. Alles Theater. Ein Blick hinter die Kulissen.

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Immobilienblase...

Beitrag: # 2628Beitrag future_is_now
Freitag 27. Juli 2018, 17:59

Hannich vertraulich - 27. Juli 2018:

Immobilienblase: Schweizer Nationalbank warnt vor Immobiliencrash



Liebe Leser,

parallel zu den explodierenden Immobilienpreisen in Deutschland steigen diese auch in der Schweiz immer mehr an. Während jedoch bei uns gebetsmühlenhaft eine Blase am Immobilienmarkt geleugnet wird, warnte jetzt die Schweizer Nationalbank (SNB) ganz offen vor einem Immobiliencrash wegen der dortigen Blase, wenn die Zinsen wieder ansteigen.

Hintergrund der Warnung ist ein neuer Rekordwert bei den Hypotheken in der Schweiz von jetzt über 1.000 Milliarden Franken. Der SNB-Vize Fritz Zurbrügg weist dabei auch auf den Rekordstand beim Verhältnis des Anstiegs der Einkommen zum aufgenommenen Kreditvolumen hin. Das heißt, dass die Immobilienpreise deutlich stärker steigen als die Einkommen, und dass das Verhältnis zwischen der für den Immobilienkauf nötigen Kreditsumme und den verfügbaren Einkünften regelrecht explodiert. Sobald hier die Zinsen steigen, können immer mehr Immobilienbesitzer ihre Zinslast nicht mehr tragen und gehen Bankrott.

Zwar ist in Deutschland das Kreditvolumen nicht ganz so stark gewachsen wie in der Schweiz, doch haben wir das gleiche Missverhältnis von nur moderat steigenden Einkommen zu regelrecht explodierenden Immobilienpreisen. Auch hier werden die Kredite beim Immobilienkauf immer höher und die Zinslasten können momentan nur deshalb noch getragen werden, weil die Zinsen auf einem Rekordtief sind. Jede Zinserhöhung macht hier vielen Erwerbern jedoch sofort einen Strich durch die Rechnung.

In einer Krise kann der Kreditvertrag einfach gekündigt werden

Was die meisten auch nicht wissen: Auch wenn der Kredit weiter bedient wird, kann die Bank den Kreditvertrag jederzeit kündigen, wenn die Immobilienpreise in einer Krise fallen. Sobald der Wert der Immobilie den Kreditbetrag nicht mehr absichert, und der Hypothekenschuldner kann keine adäquaten anderen Sicherheiten stellen, hat die Bank die Möglichkeit, selbst langlaufende Verträge zu kündigen und das Objekt einer Zwangsversteigerung zuzuführen. Kommt es in größerem Umfang dazu, werden diese Zwangsverkäufe dann zu weiter fallenden Immobilienpreisen am Markt führen.

Deshalb bleibe ich bei meiner Empfehlung an Sie: Außer dem Eigenheim sollten Sie sich komplett aus dem Immobilienmarkt heraushalten. Immobilien bringen Ihnen keine Krisensicherheit. Stattdessen verstärken sie noch die Gefahr, in einer Krise erhebliche Vermögensverluste zu erleiden, weil gerade dann die Immobilienpreise am stärksten einbrechen.

Deshalb sollten Sie heute nicht das machen, was die Masse macht, sondern gerade jetzt Ihr Pulver trocken halten. Man steigt nicht in Anlageformen ein, wenn sie auf einem Rekordhoch notieren, sondern dann, wenn sie in einer Krise günstig zu haben sind. Das gilt allerdings nur für Aktien, keinesfalls aber für Immobilien.

Herzlichst Ihr
Günter Hannich



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Weltweite Gesamtverschuldung auf neuen Rekordwert gestiegen: 247,2 Billionen US-Dollar

Beitrag: # 2657Beitrag future_is_now
Montag 30. Juli 2018, 19:22

Hannich vertraulich - 30. Juli 2018:

Weltweite Gesamtverschuldung auf neuen Rekordwert gestiegen


Liebe Leser,

massenmedial ging in der Hitze des Hochsommers eine besorgniserregende Meldung regelrecht unter. Es wurde nur am Rande darüber berichtet, dass die Mutter aller Blasen, die globale Verschuldungsblase, weiter munter aufgebläht wird. In der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) war jedenfalls zu lesen, dass die weltweite Gesamtverschuldung immer weiterwächst. Die NZZ beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen des Institute of International Finance (IIF).
Gesamtverschuldung bei 247,2 Billionen US-Dollar

Demnach erreichte die globale Gesamtverschuldung am Ende des ersten Quartals dieses Jahres den Rekordwert von sage und schreibe 247,2 Billionen US-Dollar. Ja, wir reden hier über eine unglaubliche Summe. 247.200.000.000.000 US-Dollar. Wahnsinn pur. Extrem ist auch, wie sich die Verschuldung allein im Jahresvergleich entwickelt hat. Am Ende des ersten Quartals 2017 lag der globale Schuldenstand ja bei „nur“ 222,6 Billionen US-Dollar. Die Zahlen umfassen die Verbindlichkeiten von Staaten, dem Finanzsektor, anderen Unternehmen und den privaten Haushalten.

In den Industrieländern wuchsen dabei die Gesamtschulden um 9,6% auf 178,3 Billionen US-Dollar. Besorgniserregend war aber vor allem auch die Entwicklung in den Schwellenländern. Denn deren Gesamtverschuldung legte prozentual noch schneller zu, und zwar um 15% auf 68,9 Billionen US-Dollar.
Extrem ungesunde Entwicklung

Angesichts derart gigantischer Zahlen, die weit über der Vorstellungskraft der großen Mehrheit der Menschen liegen, kann einem schon schwindelig, ja angst und bange werden. Es braucht wohl nicht wirklich en detail erläutert werden, dass es sich dabei um eine alles andere als natürliche, ja gesunde Entwicklung handelt. Ganz im Gegenteil. Vergleicht man die Entwicklung der Verschuldung mit der „Realwirtschaft“, sprich mit dem globalen „BIP“, stellt man sofort fest, welches extreme Ausmaß die globale Verschuldung mittlerweile angenommen hat.

Konkret reden wir von einem Welt BIP, das für das Jahr 2017 mit nicht einmal 80 Billionen Dollar ausgewiesen wurde. Die Verschuldung ist also um den Faktor drei größer als das Welt-BIP. Hinzu kommt, dass die Verschuldung im Vergleich zur Realwirtschaft bei weitem extremer wächst. Das Welt-BIP nahm im Jahr 2017 ja „nominal“ um nicht einmal fünf Billionen Dollar zu. Die Verschuldung nahm um fast 25 Billionen Dollar zu. Anders formuliert, für jeden Dollar BIP-Wachstum bedurfte es fast fünf Dollar neuer Schulden. Krasser Wahnsinn.

Ja, liebe Leser, angesichts einer derart ungesunden Entwicklung stellt sich am Ende die Frage, wann dieser Wahnsinn schlussendlich zu einem bösen Ende kommen wird. Es wäre fahrlässig, hier auf ein „happy end“ für alle zu setzen. Last but not least sei nur kurz erinnert, dass hinter jeder Schuld, eine Forderung, ein Guthaben steht. Stellen Sie sicher, dass sie am Ende nicht zu den Verlieren zählen werden, wenn die globale Verschuldung wieder auf ein für die Realwirtschaft halbwegs „erträgliches“ Maß zurückgestutzt werden wird. Nochmals, es geht nur noch um die Frage, wann dieser „Rückbau“ mit all seinen deflationären Folgen stattfinden wird....

Herzlichst Ihr
Günter Hannich

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