Ahnenerbe - Kultplätze

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future_is_now
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Ahnenerbe - Kultplätze

Beitrag: # 2404Beitrag future_is_now
Freitag 29. Juni 2018, 15:53

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Abb. http://brd-schwindel.ru/geschichte/

Ahnenerbe - Kultplätze (1) - Die Opfersteine im Leistruper Wald
https://youtu.be/trHfu66AKBg



BaldrOkIss Am 26.06.2018 veröffentlicht

Germanisches Ahnenerbe (2018) - Reihe Kultplätze (1)

Die Opfersteine im Leistruper Wald

Östlich von Detmold befindet sich in der Nähe der Externsteine der Ort Diestelbruch. Dort im Leistruper Wald stoßen wir auf verschiedene Steinsetzungen mit mehreren Kubikmeter großen Gesteinsbrocken, die sogenannten "Opfersteine", die geschätzt mehr als 200 Millionen Jahre alt sind.

Bei den Opfersteinen, welche mit Rillen, Löchern und schalenförmigen Vertiefungen versehen sind und in einer kreisförmigen Anlage mit Zentralstein angeordnet sind, handelt es sich vermutlich um eine altgermanische Kultstätte.

Die Opfersteine, Steinhügelgräber und andere Steinsetzungen im Leistruper Wald geben noch heute Rätsel auf und besitzen eine magische Anziehungskraft. Weitere hufeisenförmige Steinsetzungen im Wald können bis zum heutigen Tag nicht plausibel gedeutet werden.

Musik: Elador

Aufgenommen am Tag der Sommersonnenwende im Jahr 2018.

#Kultplatz #Germanen #Urgermanen #Opfersteine





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Abb. http://brd-schwindel.ru/

Ahnenerbe - Kultplätze (2) - Die heiligen Externsteine am Tag der Sommersonnenwende 2018


BaldrOkIss]BaldrOkIss Am 28.06.2018 veröffentlicht

Germanisches Ahnenerbe (2018) - Reihe Kultplätze (2)

Die heiligen Externsteine Midsommer 2018

Begleitet uns bei einem Rundgang um die alte Kultstätte und den heiligsten Ort unserer germanischen Ahnen, aufgenommen am Tag der Sommersonnenwende im Jahr 2018.

Vorsichtig lüften wir hier einige Geheimnisse der Externsteine, welche aber nur die Spitze des Eisberges darstellen. Ein Menschenleben reicht nicht aus alle Rätsel dieses magischen Kraftortes zu ergründen.

Vieles davon wird dem nüchternen Betrachter nicht bekannt sein. Er sieht dort lediglich eine Steinformation, einen vermeintlich christlichen Pilgerort und ein Naturdenkmal.

Wie bei allen germanischen Heiligtümern ist die Natur der Umgebung, durch die Omnipräsenz des Kraftortes, unvergleichlich.

Musik: Murgrind - (Journey through the mountain, 2013) - A vision of northern tribes

#Germanisches Ahnenerbe #Germanen #Externsteine #Kultplatz



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ICH BIN DEUTSCHLAND -

Beitrag: # 2448Beitrag future_is_now
Mittwoch 4. Juli 2018, 11:02

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Der Schalenstein von Brakelsiek

Beitrag: # 2449Beitrag future_is_now
Mittwoch 4. Juli 2018, 11:05

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Abb. https://wp.me/p2pHvv-xIy

Ahnenerbe - Kultplätze (3) - Der Schalenstein von Brakelsiek
https://www.youtube.com/watch?v=R1Hc3yv ... NDA3MjAxOA


BaldrOkIss Am 02.07.2018 veröffentlicht

Germanisches Ahnenerbe (2018) - Reihe Kultplätze (3)

Der Schalenstein von Brakelsiek

Etwa 2,5 km westlich von Brakelsiek, in der Nähe von Schieder-Schwalenberg im Kreis Lippe, finden wir am Fuße des Bennerberges, oberhalb des Niesetales eine urgermanische Kultstätte.

Hier liegt ein mächtiger Schalenstein mit einer Länge von 3,5 m und einer Höhe von 0,8 m, ein Steinblock aus Quarzit aus der geologischen Stufe des Rhaetiums. Der Stein ist in den umliegenden Ortschaften Brakelsiek und Lothe auch als als "Richter-" oder "Richtstein" bekannt.

Ein uralter, teils tief eingeschnittener Hohlweg führt zu diesem Natur- und Bodendenkmal. In der Umgebung des großen Schalensteines liegen im lichten Wald weitere Felsen, welche zumeist in einer Reihe angeordnet sind und ebenfalls ein bis mehrere Schälchen tragen.

Der Schalenstein weist auf seinem schildförmigen Rücken etwa 70 offenbar von Menschenhand eingearbeitete schalenförmige Vertiefungen in Apfelgröße auf, die teilweise eine Reihung oder Gruppierung erkennen lassen. Er könnte als kalendarische Kultstätte angesprochen werden. Mit Hilfe eines schattenwerfenden Stabes konnten eventuell die Sonnenwenden und bestimmte wichtige Daten eines Jahres wie Feste, Saat und Erntezeit mit Hilfe der genau eingearbeiteten Schälchen während eines bestimmten Sonnenstandes berechnet werden.

Während einer archäologischen Probegrabung im Jahre 1972 wurden von Leo Nebelsiek an der Westseite des großen Schalensteines in einer Tiefe von 25 bis 30 cm vier vorgeschichtliche Tonscherben gefunden, die neolithisch oder bronzezeitlich datiert wurden. Eine niedrige Terrasierung beiderseits der Felsformationen zeugt eindeutig von vorgeschichtlicher menschlicher Aktivität in diesem Gebiet.

50 m von dem eigentlichen großen Schalenstein entfernt liegt direkt am Waldwege ein weiterer auffällig geformter Felsen mit drei fuß- bis kopfgroßen Eintiefungen. Dieser Stein wird im Volksmund der benachbarten Dörfer als "Teufels"- oder "Hexenstein" bezeichnet. Eine Sage knüpft an diese Örtlichkeit.

Musik:
Murgrind - (Odolosth / Stronghold in the Mountains (Split), 2016)
1. Stronghold in the mountains
2. The labyrinth of shadows




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Zwiespältige Gedanken auf Burg Stargard

Beitrag: # 2476Beitrag future_is_now
Samstag 7. Juli 2018, 11:16

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Zwiespältige Gedanken auf Burg Stargard
https://www.youtube.com/watch?v=ddXbYWU ... 4YMYySl9mA


Der Volkslehrer Am 06.07.2018 veröffentlicht

Ich besuche die gut erhaltene Höhenburg im Ort Burg Stargard in Mecklenburg. Dort bestaune ich die Wehrhaftigkeit der Mauern und philosophiere über die Rolle des Adels und Klerus im Kampf gegen uns Germanen.
Begeistert bin ich jedoch von dem Oh Du schönen Kräutergarten ;)
Doch sehet und höret selbst.



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Auf den Spuren der Riesen: Die Teufelsmauer im Harz

Beitrag: # 2621Beitrag future_is_now
Donnerstag 26. Juli 2018, 17:46

https://www.gehvoran.com

Auf den Spuren der Riesen: Die Teufelsmauer im Harz

26 Jul 2018 • Von Alex Miller •


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Auf einer Länge von 20 Kilometern zieht sich am Ostrande des Harzes mitten durch die vorgelagerte Ebene ein steiler, schmaler Bergrücken hin, der eine bizarre Felsformation bildet. Manche der hochragenden Felsen sehen aus wie Riesen, andere wie Zwerge. Zaubermeister Merlin, oder ist es etwa der Elb Gandalf aus „Herr der Ringe“, steht dort in stoischer Ruhe und blickt über die weitgezogene Landschaft des wunderbaren und sagenhaften Harz hinweg. Manche der grotesk anmutenden Felsen sehen aus als möchten sie etwas erzählen, Geschichten von Menschen, die einst hierherkamen um todesmutig nachzusehen, ob die Sage der Teufelsmauer wahr ist. Andere der hoch- und krummgewachsenen, ausgemerkelten Felsen wiederum schweigen für immer, so viel haben sie in ihren Millionenjahren alten Dasein erlebt und gesehen.

Zahlreiche Sagen ranken sich um die Teufelsmauer

Die schroffen, zerklüfteten Gesteinsformationen machen irgendwie den Eindruck, als hätte der Erbauer der Welt mit seinen Riesenhänden hier einst sein Werkzeug vergessen, was irgendwann versteinert zurückblieb. In einer der vielen Sagen um die Teufelsmauer ist davon die Rede, dass riesenhafte Urvölker sie einst erbauten. In einer anderen Sage heißt es, dass der Teufel mit Gott die Erde teilen wollte. Ihm sollte die eine Hälfte zufallen, Gott die andere. Um aber die Grenze, die er vorgeschlagen hatte genau zu bezeichnen und für später auch zu verhindern, dass die Verkünder der Lehre Christi in seinen Bereich kämen, türmte er in finsterer Nacht eine riesige Mauer auf, bei deren Bau ihm alle bösen unterirdischen Geister helfen mussten. Am Tage aber zerstörte der allmächtige Gott durch die Gewalt seiner verheerenden Blitze alles, was der Teufel in finsterer Nacht geschaffen hatte, so dass er sein nutzloses Werk aufgeben musste. Die Trümmer und die zerrissenen Felsen aber blieben stehen.

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(Quelle: „Im Zauberbann des Harzgebirges“ Maria Kutschmann, Bussert & Stadeler.

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Magische Plätze ziehen die Menschen an

Immer dann wenn markante Naturerscheinungen wie Felsen, Höhlen oder Haine in ihren Namen Teufel, Hexen oder Hölle tragen, kann kam davon ausgehen, dass die Christen diese ihnen während der Christianisierung einfach überstulpten, um Heiden, also „Nichtchristen“ davor abzuschrecken. Denn man wollte ja den Glauben der Menschen ganz alleine für sich beanspruchen, und nicht für die damals bei Germanen üblichen Naturgötter wie es Odin/Wodan, Freya, Heimdal, Balder oder Thor einmal waren. Unsere Vorfahren bevorzugten für ihre Zeremonien Orte, die starke heilende und magische Energien ausstrahlten, um sich ganz mit Mutter Erde und den Himmelwesen zu verbinden. Plätze an der heutigen Teufelsmauer schienen dafür geradezu prädestiniert gewesen zu sein, was man auch heute noch so empfinden kann. So phantastisch und magisch erheben sich die steinernen Riesen markant in der flachen Landschaft, teilweise sind sie auch mit dichtem Wald umgeben.

Mag es ähnlich markante Naturerscheinungen aus Felsmassiv auch woanders geben, wie beispielsweise die Externsteine im Teutoburger Wald, so aber nicht auf einer Länge von sage und schreibe 20 Kilometern! Übrigens wurde später auch der verfallende Limes, den die Römer zum Schutz vor den Germanen erbauten und deren Funktion sich zu damaliger Zeit niemand richtig erklären konnte, im Volksmund Teufelsmauer genannt. Die Teufelsmauer zwischen Blankenburg und Ballenstedt scheint auf den Touristenpfaden im Harz noch immer ein Gehimtipp zu sein. Da sie schön begehbar ist, lohnt sich eine Wanderung dort entlang, wenn man sich aufmacht in den Harz, in das Land des einstigen Bergbaus, der Berggeister und Zwerge, der Hexen und des magischen Brockenzaubers.

Copyright: © Alex Miller / www.gehvoran.com
Beitragsbild: Fotolia.com, Bild unten: Gehvoran.com
https://www.gehvoran.com/2018/07/auf-de ... r-im-harz/




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Ahnenerbe - Kultplätze (4) - Mystische Stätten bei Willebadessen

Beitrag: # 2783Beitrag future_is_now
Sonntag 19. August 2018, 13:55

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Ahnenerbe - Kultplätze (4) - Mystische Stätten bei Willebadessen
https://www.youtube.com/watch?v=sJwPUv0 ... -z7rO4dNVA


BaldrOkIss Am 18.08.2018 veröffentlicht

Germanisches Ahnenerbe (2018) - Reihe Kultplätze (4)

Mystische Stätten bei Willebadessen

Begleitet uns bei einer mystischen Reise zu den heiligsten Plätzen unserer sächsisch-germanischen Ahnen rund um die Karlsschanze bei Willebadessen.

1. Der "kleine Herrgott", eine sächsische Opferstätte

In der Nähe der Karlsschanze soll Kaiser Karl bei der Einführung des Christentums ein Steinkreuz errichtet haben, dessen Trümmer noch zu sehen und unter dem Namen der ,,kleine Herrgott" bekannt sind. Diese Bezeichnung deutet aber darauf hin, daß die Sachsen nach der erzwungenen Annahme des Christentums verächtlich vom "kleinen Herrgott" sprachen, wenn sie am Kreuze vorbei weiterhin zu ihrem ,,großen Gott " Wodan pilgerten, um ihm Opfer darzubringen.

2. Der heilige Opferstein "fauler Jäger"

Im Eggegebirge, nicht weit von Willebadessen, steht bei der Karlsschanze ein Opferstein, der „Faule Jäger" genannt. Er ist 6 m hoch und hat 24 m Umfang. An dieser Stelle soll von den heidnischen Sachsen ihr oberster Gott Wodan angebetet worden sein. Zu festgesetzten Zeiten trafen hier aus der ganzen Gegend die alten Sachsen ein und brachten Opfer dar. Nach Beendigung der Feier lagerten die Männer im Walde und würfelten, bis der Abend kam. Die Jünglinge führten Tänze auf zwischen Schwertern und Spießen, die in die Erde gesteckt waren. Mit der Ausbreitung des Christentums hörten diese Opferfeste auf. Im Anfang aber blieben noch viele Sachsen ihrem früheren Gotte treu und fanden sich zuweilen im heiligen Walde wieder ein, um nach altem Brauch zu beten und zu opfern. Die Erinnerung an Wodan ist erhalten geblieben. Aus Wodan ist der „Hakelbernd" (Mantelträger) oder der „wilde Jäger" geworden. Als riesenhafter Reiter, der einen breiten Schlapphut und einen weiten, gefleckten Mantel trägt, reitet er an der Spitze eines gespensterhaften Heeres durch die Luft, besonders in der Zeit der „heiligen zwölf Nächte". Er schwingt eine lange Peitsche und ist von wütenden Hunden begleitet, die ein fürchterliches Geheul ertönen lassen. Wenn ein in der Nähe vorüberziehender Wanderer sich vor dem schauerlichen Zuge schützen will, muß er rufen: „Hallo, hallo, Wod, Wod, - Bergauf, Bergab, ein Mann in Not!" Oft ist der „wilde Jäger“ auch allein und kehrt manchmal gegen Mitternacht in einer Schmiede ein, um sein Roß zu beschlagen. Dann steigt er wieder in die Lüfte und verschwindet in Nebel und Wolken.

Eine andere Sage erzählt, der Stein solle den Namen „Fauler Jäger“ erhalten haben, weil sich dort ein Wachtposten vom Feinde überrumpeln ließ.

3. Die Drudenhöhle, Unterkunft der germanischen Seherin Wala und vermutlicher Standort der Irminsul.

Wenige Meter vom Faulen Jäger entfernt führt unterhalb des Felsens ein steiler Abstieg zur “Gertrudskammer", auch “Drudenhöhle" genannt, hinab.
Die unterhalb eines Klippenhanges unter einer horizontal eingekerbten Felsnase gelegene Höhle oder Aushöhlung ist durch Verwitterung und Auswaschung des Osning-Sandsteins entstanden. Der Sage nach war die Höhle die Klause der Eremitin Gertrud; vielleicht aber auch ein sächsisches Naturheiligtum, das von der “Weisen Wala", einer Druidin bewohnt war.

Schuchardt sah hier - wie auch andere Autoren - den Ort der Irminsul, dem großen Heiligtum der Sachsen. Die geographische Lage und die beeindruckende Form der Felsen stützen diese Annahme. Die Nutzung als heiliger Ort geht vermutlich aber noch weiter auf der Zeitschiene zurück. Auch Jacob Grimm vermutete hier den Standort des sächsischen Heiligtums. Im Zusammenhang mit dem "Kleinen Herrgott" gibt es entsprechende Erzählungen, die darauf hinweisen.

4. Die "Karlsschanze", eine sächsische Wallburganlage zum Schutz der heiligen Stätten.

Die Karlsschanze ist das markanteste Bodendenkmal der mittleren Egge und eine der schönsten und größten vorgeschichtlichen Burgen Westfalens. Die Befestigung führte ursprünglich den Namen Behmburg, stammt aus der heidnischen Zeit der Sachsen und bildete den letzten aber vergeblichen Schutz im Kampf gegen die vordringenden Römer und Franken. Erst im 17. Jahrhundert wurde sie in Karlsschanze umbenannt. Der Ringwall umschließt eine ovale, 350 x 250 Meter große Kuppe, die durch weitere mächtige Vorwälle und Gräben geschützt wurde. Die Fundamente einer Mauer, die auf dem Hauptwall errichtet war, sind noch heute gut nachweisbar. Mit ihrer Größe und einer Gesamtlänge der Wälle von fast 3 Kilometern entsprach die Karlsschanze ihrer wichtigen Lage am Schnittpunkt des alten Eggeweges mit dem bequemen Pass Kleinenberg-Willebadessen (Sintfeld-Wesergebiet).

Texte: "Naturpark Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald"

Musik:

Morketsvind (Saga of Blood Lands, 2018)
1. Crusade
2. Gates above the Altar
3. Intrigues of Kha-Enir
4. Mountains of Blood
Morketsvind (Wandering to Nether World, 2016)
5. Victory

https://morketsvind.bandcamp.com/




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Re: Ahnenerbe - Kultplätze

Beitrag: # 3115Beitrag future_is_now
Samstag 22. September 2018, 19:57

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Ahnenerbe - Kultplätze (6) - Die Johannissteine bei Lage in Westfalen
https://www.youtube.com/watch?v=C9MrIgY ... MjA5MjAxOA


BaldrOkIss Am 22.09.2018 veröffentlicht

Germanisches Ahnenerbe (2018) - Reihe Kultplätze (6)

Die Johannissteine bei Lage in Westfalen - eine (vor-)frühgeschichtliche Kalenderanlage

Das Gebiet »Johannissteine« liegt an der südöstlichen Grenze der Kernstadt Lage. Drei mächtige erratische Granitblöcke bilden die eigentlichen Johannissteine.

Die Steine 1, 2 und 3 sind Träger eingearbeiteter Symbolzeichen vergangener Zeiten. Auf seiner Südseite, unter einem Überhang, befindet sich ein "großes Herz" mit den Maßen 40 x 40 cm und in einer herausgearbeiteten Tiefe von 10 cm. Darüber ein Zeichen, das wie die Rid-, Rad- oder Red-Rune aussieht. Es gleicht dem großen "R" der gebräuchlichen Druckschrift. Auf gleicher Höhe mit der "Rune" befinden sich drei diagonal verlaufende Kerben von unterschiedlicher Länge (40, 30 und 15 cm). Auf der Oberseite von Stein 1 befinden sich zwei Fünfkantlöcher mit einem Durchmesser von jeweils 40 mm und einer Tiefe von 150 mm.

Ein drittes fünfeckiges Zeichen (Pentagramm, 50 x 10 mm) ist auf der abgerundeten Oberkante (Westseite) von Stein 1 auszumachen. Fünfkantlöcher und Pentagramm sind wesensgleich.

An der Südflanke, links, ein ovales Näpfchen mit den Abmessungen 13 x 12 x 2 cm. Darüber zwei kleine Löcher (Bohrungen). Das ganze wird durch eine tiefe Bogenkerbe (40 cm) überdacht. Alles zusammen ähnelt einer Gesichtsmaske. Links neben dem Bogen, in unauffälliger "Pick-Ausführung", ein Kreis von 10 cm (die Sonnenscheibe darstellend?).

Auf der rechten Seitenkante ein sehr markantes Zeichen mit den Maßen 8,5 x 7,5 x 1 cm. Dem Besucher drängt sich der Vergleich mit einem Pferdehuf auf. Auf der Nordseite, hoch gelegen, eine "sitzartige" Austiefung mit sichtbaren Bearbeitungsspuren. Rechts unter dem Sitz ein Sechskantloch, das "liegende Hexagramm". An einem nordwestlich gelegenen Felsvorsprung zeigt sich eine für den Laien nicht so leicht erkennbare keilartige Flachmeißelung. Sie erinnert in ihrer Form an eine Dolch oder Lanzenspitze.

Beachtenswert ist die Lage der Steine 1 und 2. Sie liegen genau im rechten Winkel zueinander: Stein 1 in der Nord-Süd-Achse, Stein 2 in der Ost-West-Achse.

Werden nach bekannter Methode als Visiereinrichtung Stangen o. ä. in die Fünfkantlöcher (120 mm tief) eingesetzt, wird man mit Erstaunen feststellen, daß die so entstandene Visur nach Süd-Ost (129° - 130°) zeigt: in umgekehrter Richtung nach Nord-West (310° - 311°). Im Südosten liegt der Sonnenaufgangsbereich (SA) zur Wintersonnenwende (WSW). Für die Joh.-St. vollzieht sich dieser Sonnenaufgang am 22.12. nach ge­nauer Berechnung bei 130,2° in der Nähe von Leistrup bei Detmold. Im Nordwesten liegt der Sonnenuntergangsbereich (SU) zur Sommersonnenwende (SSW). Dieser Untergang erfolgt hier am 21.6. bei 311° über Bexterhagen-Übbentrup (über Gut Iggenhausen).

Quelle:
(Erich Neumann und Wolfgang Lippek in Heimatland Lippe, Februar 1981, S. 44 - 48)
Erich Neumann: Johannissteine bei Lage eine (vor-)frühgeschichtliche Kalenderanlage (In: Heimatland Lippe 76. Jahrgang - Nr. 11, November 1983)
Erich Neumann: Johannissteine bei Lage – eine (vor-)frühgeschichtliche Kalenderanlage (In: Heimatland Lippe 77. Jahrgang - Nr. 1, Januar 1984 (Fortsetzung)

Weiterführende Informationen:
http://www.johannissteinforschung-lage.de/
http://www.lipperland.de/johannissteine ... -lage.html
https://www.outdooractive.com/de/naturd ... e/1345070/
https://www.lage.de/media/custom/1883_8 ... 1434965523
https://www.lage.de/media/custom/1883_8 ... 1434965524

Musik:
Murgrind, Inheritor of the Forest Throne, (Inheritor of the Forest Throne, 2015)
https://murgrind-music.bandcamp.com/alb ... est-throne





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Ahnenerbe - Kultplätze (5) - Die Heilige Quelle am Donoper Teich
https://www.youtube.com/watch?v=iE6rV9i ... OA&index=2


BaldrOkIss Am 20.09.2018 veröffentlicht

Germanisches Ahnenerbe (2018) - Reihe Kultplätze (5)

Die Heilige Quelle am Donoper Teich

Die stark eisenhaltige Quelle liegt versteckt inmitten eines urgermanischen spätbronze- bis früheisenzeitlichen Gräberfeldes (ca. 800 bis 600 v.u.Z.), nahe dem Donoper Teich bei Detmold in Lippe / Westfalen.

Der Donoper Teich wurde um 1625 auf Geheiß von Simon VII. für die
Fischzucht angestaut und nach dem Kammerherrn von Donop benannt.

Die aus Sand und Sandstein errichteten Gräber mit einem Durchmesser von neun bis 23 Metern befinden sich am westlichen Ufer des Gewässers und geben heute nur einen kleinen Eindruck von der Größe der einst vorhandenen Grabhügelfelder.

Die Eisenquelle wird bereits im 17. Jahrhundert als Heilquelle erwähnt. Sie wurde modern eingefaßt und als Fliegenpilz gestaltet. Es ist nicht klar ob der Menhir Teil dieser modernen Konstruktion ist.

Siehe auch:

http://www.megalithic.co.uk/article.php?sid=47454
http://www.godeweg.de/05_1_externsteine ... ebung.html

Musik:

Voloth, Secrets Of Swamp Magic Part II, (Origins Of Swamp Magic, 2018)




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Ahnenerbe - Das Hans Mallon Ehrenmal - Ein germanisches Gotteshaus

Beitrag: # 3152Beitrag future_is_now
Dienstag 25. September 2018, 19:40

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Ahnenerbe - Das Hans Mallon Ehrenmal - Ein germanisches Gotteshaus
https://youtu.be/cPzm1LykJF4


Germanisches Ahnenerbe Am 24.09.2018 veröffentlicht

Das Hans Mallon Ehrenmal (Hitlerjugend Ehrenmal) wurde, angelehnt an den Stil eines germanischen Langhauses der Bronzezeit, in den Jahren zwischen 1935 und 1937 bei Bergen auf Rügen zu Ehren des ermordeten Hitlerjungen Hans Mallon errichtet. Träger war der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge unter der architektonischen Leitung von Robert Tischler.

Das reetgedeckte Dachgebälk aus Lindenstämmen ruhte auf großen Granitblöcken. Ein hakenkreuzverziertes Bronzetor war der Einlaß in das Innere des Bauwerks, welches den Sarg Hans Mallons barg. Der Vorplatz des Hans-Mallon-Hauses war mit vier großen Säulen versehen, auf denen Feuerschalen angebracht waren.

Das herrliche Gebäude wurde 1945 gesprengt und von den einrückenden Sowjets vollkommen zerstört um einen späteren Wiederaufbau zu verhindern. An anderer Stelle heißt es zum Schicksal des Gebäudes:

„Das Hans-Mallon-Haus wurde 1945 letzter Aufbewahrungsort der ostdeutschen HJ-Fahnen. Um sie vor der Schändung durch die Rote Armee zu bewahren, zündete ein Hitlerjugendführer das reetgedeckte Gebäude kurz vor dem Einmarsch der Sowjets an.“

Der gleichfalls angelegte Thingplatz wurde zu einer Freilichtbühne umgestaltet. Von dem eigentlichen Gebäude gibt es keine Spur mehr.

Brüder und Schwestern, es kommt bald die Zeit, dass derartige Denkmäler wieder auferstehen werden!

EWIG IST DER TOTEN TATENRUHM!


Die Örtlichkeit: https://tinyurl.com/y9d5es6o

Musik: Forgotten Deity - Lord Fire

Zu diesem Thema siehe auch:
Hermann Wille, Germanische Gotteshäuser: https://tinyurl.com/yalgb37v
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The Hitler Youth Hans Mallon mausoleum near Bergen on the island of Rügen which was inaugurated in 1937 and demolished in 1945 is largely unknown today. It was built between 1935 and 1937 in honour of Hitler Youth member Hans Mallon who was murdered by communists. The sponsor was the Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge (german war graves commission) under the direction of the architect Robert Tischler.

The impressive monument integrated a pre-existing but much smaller war monument into its design and was a representation of a germanic longhouse from the bronze age. The thatched roof construction of solid beech rested on granite blocks.

The entrance was a bronze door with swastikas. Mallon’s body was interred inside and an annual march was held to mark his death. The area to the front of the building contained four large columns each of which supported a ceremonial bowl. Above the entrance there was an inscription from Edda: “Ewig ist der Toten Tatenruhm” (“The deeds of the dead live on for eternity”).

The house acted as a central meeting point for the Hitler Youth in Pommern prior to embarking on the annual “Adolf Hitler March” to Nürnberg and one such ceremony is shown in the in the film “Der Marsch zum Führer.

A “Thingplatz” was also contructed in close proximity to the house and this still exists today. The space is currently an open-air theatre (Rugard-Bühne)

In 1945 all of the flags from the Hitler Youth formations in the east of Germany were brought to the house for storage. It was intended that they should be returned to their original locations once the territories lost to Russia had been recaptured. However, with the soviet forces approaching the house was subsequently demolished to avoid its desecration. Another source gives the following description of events:

“In 1945 the Hans-Mallon house served as the final location for the flags of the HJ from eastern Germany. To prevent their desecration at the hands of the Red Army a HJ officer set light to the thatched roof just as the soviets were approaching.”





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Ahnenerbe - Das Osterfeuer

Beitrag: # 3153Beitrag future_is_now
Dienstag 25. September 2018, 19:45

Bild
Ahnenerbe - Das Osterfeuer
https://youtu.be/eCtXILhkNPU


Germanisches Ahnenerbe Am 24.09.2018 veröffentlicht


Germanisches Ahnenerbe:

"Das Osterfeuer" von Hermann Löns.

Über die Haide ging ich, die Haide so weit und so breit,
Mürrische Worte raunte ins Ohr mir die Einsamkeit.

Raunte von toten Zeiten, da hier noch der Urstier zog,
Über dem Bruche der Adler himmelhoch kreisend flog;

Da der Grauhund, der grimme, Mordrunen ließ im Sand,
Da noch das Elch, das starke, fiel von des Jägers Hand.

Da noch nicht welsche Weise Gut in Böse verkehrt,
Wode und Frigga, die Hehren, standen hochgeehrt;

Da noch Mannesmut galt und nicht allein das Geld,
Da mit dem blanken Schwert wahrte sein Recht der Held;

Nicht mit feigem Worte, und nicht mit billigem Eid;
Also lehrte mich heimlich die Toteneinsamkeit.

Unsere Götter die hießen einstmals Liebe und Kraft,
Kraft, die Leben erzeugt, Liebe, die Wonnen schafft.

Unser Gesetz war kurz, unser Gesetz war das:
Liebe um Liebe, aber auch Haß um Haß.

Treuhand jedwedem Mann, der sich erwies als Freund,
Bluthand dagegen dem Wicht, so sich da nahte als Feind.

Andere Zeiten zogen über das Haideland,
Vor der tückischen Axt Wodes Lobewald schwand;

Frigga die freundliche Fraue wurde zur Hexe verkehrt,
Jeglicher heilige Ort zur Greuelstätte entehrt;

Wodes edles Geflügel hieß Galgenvogel nun,
Friggas schelmisches Eulchen schimpften sie Leichenhuhn;

Und die Dreizehn, die hohe Geheimniszahl,
Unglücks- und Angstnummer wurd sie mit einem Mal.

Zwischen Eichen erhob sich ein einsames Strohdachhaus,
Mährenhäupter reckte der moosige Giebel heraus;

Unter ihm aber nach freundlicher Altsitte noch
Eingeschnitten als Herz starrte das Ulenloch.

An dem Missetürbalken, dem grauen, nach alter Weis'
Eingehauen und bunt prangte der heilige Kreis,

Und die Sonnenrune, die gute, daneben auch,
Nach der Urvorväter ernsthaft beharrlichem Brauch.

Rechts und links von der schwarzblanken Feuerwand
Wodes Schlachtroß mutig sich bäumend stand;

Gleich als wollte es lauthals mir wiehern zu:
Noch trage Wode ich, Freund, noch trauest Frigga du.

Weiter ging ich über das dämmernde Land,
Hinter dem rund und rot das gute Gestirn verschwand;

Ihm gegenüber weit hinter dem bräunlichen Bruch
Eine glührote Flamme zum sternleeren Himmel schlug;

Vor dem nachtschwarzen Wald weiß stieg der Rauch empor,
Bis er im Abendgewölke sich langsam verlor.

Und ich stand und stand und sah nach dem Feuerschein,
Hörte der Mädchen Gejuche, der Jungkerle gellendes Schrei'n,

Und ich lachte und dachte: der Urväter fröhliche Art
Hat sich trotz alldem mein Volk immer noch treulich bewahrt.

Immerdar lobt es noch nach der Vorväter schönem Brauch
Seinen Gott mit Glühglut und weißem Wirbelrauch.

Immer noch blieb es, wie es vor Urzeiten war,
Blau von Auge und Sinn, hell von Herzen und Haar.

Immer noch hielt es sich am Leibe und Geiste stark,
Immer noch blieben gesund ihm Bein und Blut und Mark.

Über die Haide ging ich, die Haide so weit und breit,
Fröhliche Worte raunte ins Ohr mir die Einsamkeit.




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