¡Faulenzen macht kreativ- Die Vorteile Des NICHTSTUNS!

Hier ist Raum für allgemeine Themen
Antworten
Benutzeravatar
future_is_now
Beiträge: 2973
Registriert: Donnerstag 24. August 2017, 10:12

¡Faulenzen macht kreativ- Die Vorteile Des NICHTSTUNS!

Beitrag: # 2499Beitrag future_is_now
Mittwoch 11. Juli 2018, 17:23

Bild
¡Faulenzen Macht Kreativ- Die Vorteile Des NICHTSTUNS!
https://www.youtube.com/watch?v=zrQ_cY1 ... 3yOUK2QIGQ


Verborgene Geheimnisse TV Am 10.07.2018 veröffentlicht

Neue Studien haben gezeigt, dass wir Menschen täglich mit Informationen bombardiert werden, die von der Datenmenge 174 Zeitungen füllen würden.
Das ist ungefähr 5-mal mehr als im Jahr 1986.
Eine weitere Studie ergab, dass wir durch die neuen Technologien, überall und zu jeder Zeit erreichbar sind und somit eine Menge von irrelevanten Daten empfangen, die letztendlich zu immer mehr Überstunden führen. Die Menschen sind Tag ein, Tag aus viel zu beschäftigt. Wichtig ist, sich immer mal wieder eine Ruhepause zu gönnen, nur so können wir einen Teil unserer verlorenen Kreativität wiedererlangen.



.
"Der grosse kosmische Witz ist, dass du das bist, was du suchst"

Benutzeravatar
future_is_now
Beiträge: 2973
Registriert: Donnerstag 24. August 2017, 10:12

Die verlorene Kunst der Einsamkeit

Beitrag: # 2659Beitrag future_is_now
Dienstag 31. Juli 2018, 11:22

trans-information - 31. Juli 2018:

Die wichtigste Kompetenz, die dir niemand beigebracht hat

Von Zat Rana; auf UPLIFT


Die verlorene Kunst der Einsamkeit

Bevor er im Alter von 39 Jahren starb, erbrachte Blaise Pascal bedeutende Beiträge zur Physik und zur Mathematik, insbesondere zur Geometrie, Wahrscheinlichkeitsrechnung und Hydrostatik.

Sein Lebenswerk umfasste aber viel mehr als seine verdienstvollen naturwissenschaftlichen und mathematischen Arbeiten, die einen starken Einfluss hatten auf die Entwicklung dieser Wissenschaftszweige. Viele Bereiche, die wir heute unter dem Sammelbegriff der Sozialwissenschaften einordnen, haben sich ebenfalls auf dem von ihm mitgestalteten Fundament weiterentwickelt.

Bild

Interessanterweise hatte er viele seiner grundlegenden Arbeiten in seinen Teenagerjahren gemacht, zahlreiche auch in seinen Zwanzigern. Als Erwachsener begann er, inspiriert durch eine religiöse Erfahrung, sich sehr stark in Richtung Philosophie und Theologie zu bewegen. [Er zählt noch immer zu den faszinierendsten Gestalten der Philosophiegeschichte. Er war ein tiefer, religiöser Denker, der insbesondere durch seine beissende Kritik an der opportunistischen und oft spitzfindigenjesuitischen Moraltheologie und dem offensichtlichen Machthunger der Jesuiten bekannt wurde.]

Kurz vor seinem Tod stellte er Fragmente mit privaten Gedanken zusammen, die später als Sammlung unter dem Namen Pensées veröffentlicht wurden.

Bild

Während es in dem Buch vor allem um die Gedanken eines Mathematiker geht, wieso ein Leben des Glaubens und der [religiösen] Überzeugungen gewählt werden sollte, so ist doch das eigentümliche daran das klare und geordnete Nachsinnen darüber, was es bedeutet, Mensch zu sein. Es ist eine Blaupause unserer Psychologie, lange bevor die Psychologie als formale Disziplin entstanden ist.

Es gibt in den Pensées eine Menge zum Nachdenken anregendes Material, das zu zitieren sich lohnt, und es bringt die Natur des Menschen aus verschiedenen Blickwinkeln zur Sprache, aber einer seiner berühmtesten Gedanken fasst den Kern seiner Argumentation sehr treffend zusammen:

„Alle Probleme der Menschheit resultieren aus der Unfähigkeit des Menschen, allein in einem Raum zu sitzen.“

Laut Pascal fürchten wir die Stille der Existenz, fürchten die Langeweile und wählen stattdessen ziellose Ablenkungen, und wir können nicht anders, als vor den Problemen unserer Emotionen in den falschen Komfort des Verstandes zu flüchten.

An der Wurzel sitzt das Problem, dass wir nie die Kunst der Einsamkeit lernten.

Die Gefahren der vielen Verbindungen

Mehr als je klingt heute Pascals Botschaft glaubhaft. Wenn es eine Beschreibung gibt von dem, was den Fortschritt der letzten 100 Jahre darstellt, dann ist es die Befähigung, Verbindungen herzustellen und zu nutzen.

Informationstechnologien dominieren unsere kulturelle Ausrichtung. Vom Telefon über das Radio bis zum Fernseher und dem Internet haben wir Wege gefunden, uns alle einander näher zu bringen und einen ständigen weltweiten Zugang zu nutzen.

Ich kann in meinem Büro in Kanada sitzen und mich über Skype praktisch überall hinbringen. Ich kann mich auf der anderen Seite der Welt befinden und trotzdem wissen, was zu Hause vor sich geht.

Ich denke nicht, dass ich die Vorteile all dessen hervorheben muss. Es beginnen sich aber auch immer mehr die Nachteile zu zeigen. Abgesehen von der aktuellen Diskussion über Datenschutz und das Datensammeln gibt es vielleicht einen noch nachteiligeren Nebeneffekt.

Wir leben jetzt in einer Welt, in der wir mit allem verbunden sind – ausser mit uns selbst.

Bild

Wenn Pascals Bemerkung über unsere Unfähigkeit, allein in einem Raum ruhig zu sitzen, schon damals auf die menschliche Verfassung im Allgemeinen zutraf, dann ist das Problem aufgrund der heute verfügbaren Optionen sicherlich um eine Grössenordnung grösser geworden.

Die Logik ist natürlich reizvoll: Warum allein sein, wenn man es nie muss?

Als Replik kann man sagen, dass es nicht dasselbe ist, nie allein zu sein, wie sich nie allein zu fühlen. Schlimmer noch, je weniger man sich in der Einsamkeit wohl fühlt, desto wahrscheinlicher ist es, dass man sich selbst nicht kennt. Und dann wird man noch mehr Zeit damit verbringen, das Alleinsein zu vermeiden und sich auf anderes zu konzentrieren. Dabei wird man süchtig nach den gleichen Technologien, die uns eigentlich befreien sollten.

Nur weil wir den Lärm der Welt dazu nutzen können, die Unannehmlichkeiten im Umgang mit uns selbst auszublenden, heisst das nicht, dass diese Unannehmlichkeiten verschwinden.

Fast jeder hält sich selbst für selbstbewusst. Wir denken, dass wir wissen, wie wir uns fühlen, was wir wollen und was unsere Probleme sind. Aber die Wahrheit ist, dass nur sehr wenige Leute das wirklich tun. Und diejenigen, die das tun, werden die ersten sein, die sagen, wie wechselhaft das Selbstbewusstsein ist und wie viel Zeit des Alleinseins es braucht, um dorthin zu gelangen.

In der heutigen Welt können Menschen ihr ganzes Leben leben, ohne wirklich unter die Oberflächenmasken zu sehen, die sie tragen.

Wir haben zunehmend den Kontakt zu dem, was wir sind, verloren, und das ist ein Problem.

Langeweile als Stimulation

Wenn wir das Grundlegende dazu ansprechen – und auch das ist etwas, das Pascal tut –. dann ist unsere Abneigung gegen die Einsamkeit eigentlich eine Abneigung gegen die Langeweile.
Im Grunde ist es nicht notwendigerweise so, dass wir süchtig nach einem Fernseher sein müssen, denn es gibt auch etwas Einzigartiges dabei, das uns befriedigen kann, genauso wie wir nicht süchtig sein müssen nach den meisten Stimulanzien, denn der Nutzen kann die Nachteile überwiegen. Doch wir sind in der Tat süchtig nach einem Zustand, in dem wir uns nicht langweilen.

BildNiemals diesem Nichts gegenüberzutreten ist dasselbe wie uns selbst nie gegenüber zu stehen.

Fast alles, was unser Leben auf ungesunde Weise kontrolliert, findet seine Wurzel in unserem Erkennen, dass wir das Nichts eines Nichtvorhandenseins scheuen. Wir können uns nicht vorstellen, einfach nur zu sein, stattdessen müssen wir immer etwas tun. Und deshalb suchen wir Unterhaltung, wir suchen Gesellschaft, und wenn dies scheitert, jagen wir nach noch höheren Höhen.

Wir ignorieren die Tatsache, dass wenn wir uns diesem Nichts nicht stellen, es dasselbe ist, wie uns selbst nicht wirklich anzuschauen. Und niemals uns mit uns selbst zu konfrontieren ist der Grund, warum wir uns einsam und ängstlich fühlen, obwohl wir so eng mit allem anderen um uns herum verbunden sind.

Glücklicherweise gibt es eine Lösung.
Der einzige Weg, um zu vermeiden, von dieser Angst ruiniert zu werden, ist – wie bei jeder Angst – sich ihr zu stellen. Es geht darum, sich von der Langeweile dahin bringen zu lassen, wo sie hin will, damit man lernt mit dem umzugehen, was im Selbstgefühl wirklich vor sich geht – was immer es auch sein mag. Dann beginnst du zu hören, wie du selbst denkst, und so wirst du dann lernen, die Teile von dir in Anspruch zu nehmen, die durch Ablenkung maskiert waren.

Das Schöne daran ist, dass man, sobald man diese anfängliche Barriere überwunden hat, erkennt, dass es gar nicht so schlimm ist, allein zu sein. Langeweile kann Stimulation mit sich bringen.

Wenn du dich mit Momenten der Einsamkeit und der Stille umgibst, wirst du mit deiner Umgebung auf eine Weise vertraut, die eine erzwungene Stimulation nicht zulässt. Die Welt wird reicher, die Schichten schälen sich ab, und man sieht die Dinge als das, was sie wirklich sind, in ihrer vollkommenen Ganzheit, in all ihren Widersprüchen und in all ihrer Fremdheit.

Du lernst, dass es andere Dinge gibt, auf die du achten kannst, als nur das, was den grössten Lärm an der Oberfläche verursacht. Nur weil ein ruhiger Raum nicht vor Aufregung schreit, so wie die Vorstellung, in einen Film oder eine TV-Show einzutauchen, heisst das nicht, dass es dort keine Tiefe gibt.

Manchmal kann die Richtung, in die dich diese Einsamkeit führt, unangenehm sein, besonders wenn es um Selbstbeobachtung geht, um deine Gedanken und deine Gefühle, deine Zweifel und deine Hoffnungen. Aber auf lange Sicht ist dies viel angenehmer, als davonzulaufen, ohne zu merken, dass du es tust.

Die Langeweile zu umarmen erlaubt es dir, Neues in den Dingen zu entdecken, von denen du nicht einmal wusstest, dass sie neu sind; es ist wie ein unkonditioniertes Kind, das die Welt zum ersten Mal sieht. So werden auch die meisten internen Konflikte gelöst.

Trost in der Einsamkeit finden

Je weiter die Welt voranschreitet, desto mehr Ansporn wird sie uns geben, uns ausserhalb unseres eigenen Verstandes für sie zu engagieren.

Während Pascals Verallgemeinerung, dass ein Mangel an internem Zuspruch in der Einsamkeit die Wurzel all unserer Probleme ist, eine Übertreibung sein mag, so ist sie doch nicht ganz unberechtigt.

Alles, was bewirkt hat, dass wir uns mit der Aussenwelt verbinden können, hat uns gleichzeitig isoliert. Wir sind so sehr damit beschäftigt, abgelenkt zu sein, dass wir vergessen, uns um uns selbst zu kümmern – was dazu führt, dass wir uns immer mehr allein fühlen.

Hauptverantwortlich dafür, dass wir uns isoliert fühlen, ist interessanterweise nicht unsere Besessenheit von einer bestimmten weltlichen Stimulation. Es ist die Angst vor dem Nichts – unsere Sucht nach einem Zustand, in dem wir uns nicht langweilen. Wir haben eine instinktive Abneigung gegen das einfache Sein.

Bild
Nimm dir Zeit für die Stille, damit du dich wirklich kennen lernen kannst.

Wenn wir den Wert der Einsamkeit nicht erkennen, übersehen wir die Tatsache, dass die Angst vor Langeweile, wenn sie einmal überwunden ist, tatsächlich ihre eigene Stimulation geben kann. Und der einzige Weg, der Angst vor Langeweile zu begegnen ist, sich Zeit zu nehmen, ob jeden Tag oder jede Woche, um einfach nur dasitzen – allein mit seinen Gedanken, seinen Gefühlen, in Momenten der Stille.

Die älteste philosophische Weisheit der Welt hat einen Ratschlag für uns: Erkenne dich selbst. Und es gibt einen guten Grund, warum das so ist.

Ohne uns selbst zu kennen, ist es fast unmöglich, einen gesunden Weg zu finden, um mit der Welt um uns herum zu interagieren. Ohne uns die Zeit zu nehmen, es herauszufinden, haben wir kein Fundament, auf dem wir den Rest unseres Lebens aufbauen können.

Allein sein und sich nach Innen zu verbinden ist eine Fähigkeit, die uns niemand beibringen kann. Das ist ironisch, weil es wichtiger ist als das meiste andere.

Einsamkeit ist vielleicht nicht die Lösung für alles, aber sie ist sicherlich ein Anfang für vieles.

https://wp.me/p47sgv-4uw




.
"Der grosse kosmische Witz ist, dass du das bist, was du suchst"

Benutzeravatar
future_is_now
Beiträge: 2973
Registriert: Donnerstag 24. August 2017, 10:12

DADIRRI Tiefes Inneres Zuhören und Stilles Bewusstsein

Beitrag: # 2750Beitrag future_is_now
Montag 13. August 2018, 18:36

INTRO:
Bild
DADIRRI Tiefes Inneres Zuhören und Stilles Bewusstsein





trans-information - 12. Aug. 2018:

Erlangung von Dadirri und die Kraft der Natur


Von Dylan Harper auf dreamcatcherreality.com; übersetzt von Taygeta




Bild
Abb. https://upliftconnect.com/indigenous-ap ... ng-trauma/

Dadirri ist ein Zustand der Ruhe, den man erreicht, indem man seinen Geist die Verbundenheit mit der Natur und die Abhängigkeit von ihr selbst erkennen lässt und sich somit als ein Teil der Natur erfahren lässt.


Wie man Dadirri erreichen kann

Der moderne Mensch hat sich an die Vorstellung gewöhnt, dass wir irgendwie von der Welt um uns herum getrennt sind, und wir haben die Fähigkeit verloren, uns als ein integrierter Teil von ihr zu sehen und zu verhalten.

Wir haben uns unsere eigene Welt zurechtgelegt und nach unserem eigenen Bild gestaltet, oder noch schlimmer, wir haben uns in unserem Streben, unsere Freiheit durch Technologie und künstliche Artefakte zu vergrössern, ein Bild so hergestellt, dass wir es selbst nicht mehr verstehen – und alles unter dem Scheingrund des besseren Verstehens oder Lesens des Buches der Natur.

So haben wir völlig vergessen zu hören, was der Schreiber des Buches der Natur selbst uns in all den vergangenen Zeitaltern zu sagen hatte.

Der Schreiber der Natur, die Öko-Psychologen und die Aborigines

Der Schreiber ist die Natur selbst – alt und geduldig, vor dem das ganze menschliche Leben nur wie ein flüchtiger Schimmer in der Weite des Universums erscheint. Und wir haben dies ignoriert und haben uns von der Quelle aller Heilung abgeschnitten.

Wir haben nie zurückgeblickt, und so sind die Menschen im Laufe der Jahre langsam krank geworden. Diese Krankheit hat sich in vielen Formen gezeigt – von körperlicher Krankheit durch Stress und Sehnsucht nach Gleichgewicht bis hin zu psychischen Erkrankungen und existentiellen Krisen, die den Sinn unserer Existenz in Frage stellen.

Umweltpsychologen sprechen nun von dieser Trennung der Verbindung zur Natur und ihren schlimmen Folgen.

Seit über 20 Jahren arbeitet Bill Plotkin, ein Öko-Psychologe, mit Menschen und er schrieb in Nature and The Human Soul:

„…. Eine gesunde menschliche Entwicklung erfordert ein ständiges Ausbalancieren der Einflüsse und Ansprüche von Natur und Kultur…. Durch die Unterdrückung der Naturdimension in der menschlichen Entwicklung… erzeugt die industrielle Wachstumsgesellschaft eine unausgereifte Gesellschaft, die sich ein Leben jenseits des Konsumismus und seelenunterdrückender Arbeitsplätze nicht vorstellen kann.“

Er spricht jedoch nicht davon, wie wir dieses Gleichgewicht wiederherstellen und die Heilkraft der Natur wieder erleben können.

Dadirri, ein Wort der australischen Aborigines. Ein tiefer, spiritueller Akt des besinnlichen und respektvollen Zuhörens oder der Kommunion mit dem Leben.

Glücklicherweise haben die Aborigines, die Überlebenden am Rande der modernen Zivilisation, einen Schatz an Informationen weitergegeben, wie man dieses Gleichgewicht wiederherstellen kann; Sie nennen es Dadirri.

Was ist Dadirri?

Dadirri ist tiefes Zuhören – eine respektvolle Stille, in der man sich erlaubt, Teil der Umwelt um sich herum zu werden, anstatt jemand zu sein, der sich von ihr distanziert und isoliert.

Dieses Zuhören ist nicht auf etwas Bestimmtes ausgerichtet, es ist eine Reise, ein Bewusstwerden, in dem man einfach darauf wartet, mit der Natur in Einklang gebracht zu werden.

Denn wenn man dies tut, spricht die Natur auf unzählige Arten zu uns – durch die Stille, in leisen Tönen, in aufsteigenden Intonationen der Winde, im Zwitschern der Vögel, im Knistern der Blätter, in leisen Bewegungen von Lebewesen, in der Hitze der Sonne, im Licht des Mondes, in den vielen Farben, die von allen Dingen in der Natur reflektiert werden und sich über uns ergiessen…. und noch mehr.

Dadirri spricht mit uns über das, was wir üblicherweise verpassen – über Interaktionen mit der Welt um uns herum. Es ist eine Welt, die schon lange vor uns da war, uns viele Generationen überdauern wird, und eine, die uns nicht braucht.

Dadirri – Wie man sich wieder mit der Natur verbindet

Die berühmte Aborigine-Autorin Miriam-Rose Ungunmerr-Baumann sagte über Dadirri:

Bild
„Dadirri ist in allen. Es ist nicht nur eine Sache der Aborigines.“

Es ist mehr als etwas, das man einfach ausübt. Es ist ein Zustand der Ruhe, den man erreicht, indem man seinen Geist die Verbundenheit und Abhängigkeit von der Natur selbst erkennen lässt und man somit für einige Augenblicke ein Teil davon ist.

Ich benutze „ist“ statt „sieht„. Man ist dann Teil der Natur, denn Dadirri ist auch eine Erkenntnis der uralten Wahrheit, dass der Mensch schon immer Teil der Natur war.

Daher ist Dadirri die Praxis des tiefen Zuhörens auf die natürliche Umwelt um dich herum, die ihre zeitlose Existenz pflegt.

Dadirri auszuführen ist einfach:

• Suche dir einen Platz in einer natürlichen Umgebung (Park, Garten, Hinterhof, etc.), wo du jeden Tag 5-10 Minuten lang nicht gestört wirst.
• Atme ruhig und tief durch und werde dir langsam der Umgebung bewusst, ohne dich auf etwas zu konzentrieren.
• Nach den ersten Atemzügen werde dir deiner in der Umgebung bewusst. Spüre das Gewicht des Körpers und spüre die Punkte des Körpers, an denen er den Boden berührt.
• Scanne deinen Körper langsam von Kopf bis Fuss durch und werde die der allgemeinen Stimmung deines Körpers gewahr (angespannt, entspannt, glücklich, etc.). Vermeide es, deine Gedanken auf etwas verweilen zu lassen (wenn es das tut, bringen den Geist ruhig wieder dahin, die Stimmung zu erfahren).
• Und jetzt erlaube deinem Geist, sich auf etwas Bestimmtes in der Natur zu konzentrieren, etwa eine Blume, einen Vogel, den Himmel, das Sonnenlicht oder einen Grashalm. Du kannst dich auch auf ein Geräusch der Natur konzentrieren, vielleicht das Flüstern des Windes, das Rascheln der Blätter, einen Vogelgesang etc. Versuche nicht, leite deinen Geist nicht, denke nicht, dass du etwas Bestimmtes wahrnehmen sollst.
• Jetzt sei still und ruhig und bewusst.

Dadirri wird dir erlauben, die Natur zu erleben und zu schätzen und dabei deine Sorgen besänftigen, indem es dir erlaubt, über den aktuellen Zustand deines Körpers – seiner Gesundheit, seiner Probleme – nachzudenken*), und es wird dir somit helfen, mehr Klarheit über dich selbst und deinen Daseinszweck zu gewinnen.

Bild


https://wp.me/p47sgv-4u4




*) mein Kommentar:
Das Ziel ist die die Vereinigung Kundalinis mit Vishnu - «mystische Hochzeit» oder die «Unio mystica» …und das wird wohl kaum durch «Nachdenken» erreicht….






.
"Der grosse kosmische Witz ist, dass du das bist, was du suchst"

Benutzeravatar
future_is_now
Beiträge: 2973
Registriert: Donnerstag 24. August 2017, 10:12

Digitalisierung macht einsam

Beitrag: # 4200Beitrag future_is_now
Freitag 7. Dezember 2018, 11:44

Bild
Einsamkeit in Chiang Mai Thailand - Digitale Nomaden
https://www.youtube.com/watch?v=WIKB7j7 ... l_G3sYKPxQ


meinneuesleben24 Am 05.12.2018 veröffentlicht

Trage dich jetzt zu meinem wöchentlichen Newsletter ein!
http://www.pfostenpower.biz/email/



Bild
Die Wahrheit über das digitale Nomaden Leben in Chiang Mai Thailand
https://www.youtube.com/watch?v=_Czlyee ... l_G3sYKPxQ



.
"Der grosse kosmische Witz ist, dass du das bist, was du suchst"

Antworten