Warum Verbundenheit der Schlüsselfaktor der menschlichen Gesundheit sind

Viele von uns haben oft nur durch scheinbar einfache Dinge große Fortschritte gemacht. Was war es bei dir?
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future_is_now
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Warum Verbundenheit der Schlüsselfaktor der menschlichen Gesundheit sind

Beitrag: # 15096Beitrag future_is_now
Mittwoch 12. Februar 2020, 04:42

trans-information - 11. Feb. 2020

Spirituelle Bindungen als ein Heilmittel für menschliches Leiden: Warum Verbundenheit ein Schlüsselfaktor für deine psychische Gesundheit ist

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gefunden auf Stillness in the Storm


(Justin von Stillness in the Storm): ,Bindungen‘ kann wie etwas klingen, was wir nicht loslassen wollen. Im Zusammenhang mit dem folgenden Artikel jedoch sind Bindungen ein psychologischer Begriff für Dinge, an die wir uns binden sollen – Verbundenheiten / Zuneigungen / Anhänglichkeit. Wenn wir diese essentiellen Bindungen verlieren, fühlen wir uns angetriggert, weil unsere Kernbedürfnisse nicht erfüllt werden. Wenn wir über eine lange Zeitperiode hinweg die Situation nicht in Ordnung bringen, können wir negative Grundüberzeugungen entwickeln, die uns dazu bewegen können, unser Leben noch miserabler zu machen. Zu verstehen, wir haben diese Bedürfnisse ganz existenziell, und zu lernen, wie wir sie zufrieden stellen können, ist ein essentieller Aspekt des menschlichen Lebens, für den wir alle Zeit uns nehmen sollten, um dies zu verstehen.

Wenn wir unsere Bindungen verlieren, löst das uralte Abwehrmechanismen aus, die wir als negative Emotionen erleben. Wenn dies nicht geheilt wird, macht das die Seele unwirsch, mürrisch und verursacht, dass wir hasserfüllt, bösartig und zerstörerisch werden. Wir fügen uns selbst und anderen Schaden zu, um diese giftige Energie zu entladen.

Wenn wir uns beispielsweise verlassen fühlen, wenn wir spüren, unsere Träume können nicht verwirklicht werden, wir glauben, die Welt sei ein ungerechter Ort, führt dies oftmals zu antagonistischer Energie, nach aussen hin ausgedrückt in Form von diversem unsozialen Verhalten. Doch sobald wir entdecken werden, dass selbst jene, die einen offenbaren Verlust von Bindungen erlitten fröhlich und glücklich bleiben können, können wir diese grundlegenden Bindungsbedürfnisse auf spirituelle Weise stärken.

Die spirituelle Perspektive hilft uns zu verstehen, weswegen unsere Psychologie für Bindungen ausgelegt ist.

Es ist gesagt worden, das Einssein sei die Grundlage unserer Realität.

Falls der Schöpfer im Inneren von uns und um uns herum ist, dann müssen wir sicherlich in den tiefsten Teilen des Seins alle auf irgendeine Weise verbunden sein. Diese kosmische Einsicht kann verstanden werden, indem wir uns anschauen, wie die biologische Welt das Einssein durch Gemeinschaft, Kameradschaft und Kooperation ausdrückt.

Trotz des offensichtlichen Anscheins sind alle Dinge miteinander verbunden, besonders die lebenden Dinge. Wir nennen dies das Ökosystem oder den Kreislauf des Lebens, was auf den Fakt hinweist, dass die Nahrung, die wir essen, das Wasser, das wir trinken, und die Luft, die wir atmen, viele Schichten lebender Systeme durchlaufen hat, bevor wir sie konsumieren. Die Erde erscheint in diesem Sinne als eine Art grosser lebender Organismus, die als Gastgeberin für alle anderen darauf lebenden Lebewesen fungiert.

Die Zellen unseres Körpers arbeiten alle zusammen in einer grossen und verblüffenden Einheit von über 30 Billionen Zellen. Diese Zellen bilden Gemeinschaften – Organe und Gewebe – die ebenfalls in Harmonie zusammenarbeiten. Wenn diese Harmonie zusammenbricht, nennen wir das Krebs oder Krankheit. Dasselbe Grundthema der Einheit soll sich auch in der menschlichen Welt der Gesellschaft und der sozialen Interaktionen abspielen, obwohl die bestehende menschliche Kultur das spirituelle Versprechen der globalen familiären Einheit noch nicht realisiert hat. Dennoch operieren die Werkzeuge, die wir für diese Einheit nutzen werden, jetzt in uns, in der tiefsten Faser unseres Seins.

Innerhalb unserer eigenen Neurologie existieren ganze Systeme, die uns dabei helfen, Zugang zu Bindungen zu erhalten und diese aufrechtzuerhalten.

Wir haben eine Bindung an die Zukunft, die wir durch einen Annäherungsmechanismus erfahren. Dieses Gefühl, das du bekommst, wenn du ganz aufgeregt und energetisiert bist, etwas zu tun, das du wertschätzt, ist ein neurologischer Prozess, der bestimmte Teile des Gehirns in Belohnungschemikalien badet. Wenn du keinerlei Leidenschaften hast, wenn du keinen Sinn und keinen Antrieb fühlst, deine Träume zu verwirklichen, fühlst du dich dann nicht uninspiriert, gelangweilt und unglücklich?

Die Tatsache, dass wir uns durch Sinnfindung gut fühlen und durch den Mangel an Lebenssinn schlecht fühlen, offenbart, dass wir tatsächlich so programmiert (göttlich gestaltet) sind, mit der Zukunft verbunden zu sein, verbunden mit einer Zeitlinie, in der unsere Werte ausgedrückt werden können.

Eine andere Art der Bindung ist die soziale.

Ganze Gehirnzentren regulieren die sozialen Aspekte des Lebens, indem sie Genusshormone wie Oxytocin und Endorphine in unser Gehirn verfrachten, wenn wir uns mit Menschen beschäftigen, die wir wertschätzen und um die wir uns kümmern. Wenn du die Fähigkeit verlierst, mit denen zu interagieren, die du schätzt, wird dies als Verlust der sozialen Bindung gefühlt: als Verlassenheit. Wenn wir in unserem Alltag jemanden verlieren, weil er stirbt, wegen eines fiesen Kampfes oder der Trennung von jemandem von Bedeutung für dich, dann ist das ein Verlust einer sozialen Bindung, der negative Emotionen hervorruft.

Letztlich ist eine der wichtigsten Bindungen, eine, die als Gefäss für alle zu dienen scheint, die Bindung an ein ideales Selbst, dass wir mit der Zeit besser werden.

Als sich entwickelnde Menschen, als Wesen der Veränderung, bewegen wir uns dynamisch durch das Leben. Doch jene Veränderung kann entweder gut sein oder nicht, abhängig von unseren Werten. Wenn wir die Bindung an ein Leben verlieren, die uns das Gefühl gibt, uns auf ein idealeres Selbst zuzubewegen, in dem wir unseren Träumen nachgehen können, fühlt sich das sehr entmächtigend an.

Unsere Träume, die Dinge, über die wir nachdenken und die wir für uns und andere umsetzen wollen, offenbaren selbst diesen Drang zum Idealismus. Wir haben jedoch keine von der Realität unabhängigen Träume. Unsere Träume sind tatsächlich ein Produkt unserer Umwelt, da sich diese mit unserem Bewusstsein in Kontakt setzt.

Unser Potenzial als Seelen beginnt spirituell durch unsere Träume zu dämmern. Wenn wir daher das Gefühl haben, dass wir in einer Welt leben, in der unsere Träume nicht verwirklicht werden können, ist dies an sich ein negativer Kernglaube, der uns von unserer Bindung an ein ideales Leben abschneidet, ein Verlust der Bindung an die Zukunft. Das meine ich mit der idealen Selbst-Anbindung, die als Gefäss für andere dient. Die Art und Weise, wie wir unsere Bindung an ein ideales Selbst aufrechterhalten, besteht darin, dass wir uns an Menschen binden, die wir wertschätzen (diejenigen, die uns helfen können, unsere Träume zu verwirklichen), was selbst eine Anbindung an eine ideale Zukunft ist.

Leiden geschieht in diesem praktischen Sinn der psychologischen Anhaftung, wenn wir nicht wissen, wie wir diese grundlegenden Bedürfnisse erfüllen können. Und wenn wir die sogenannten Propheten und Mystiker von einst untersuchen, diejenigen, die das Leiden des Lebens transzendiert zu haben scheinen, taten dies fast alle, indem sie diese Kernbindungen durch eine spirituelle Philosophie verstärkten.

Jesus erkannte beispielsweise, dass er sozial an alle gebunden war, als er ein Himmelreich beschrieb, in dem alle Menschen, unabhängig von ihrem Charakter, Kinder des Göttlichen sind. Darüber hinaus verband er sich mit einer idealen Zukunft und einer idealen Vision des Selbst, indem er sich der Mission verpflichtete, die Seelen anderer zu heilen, indem er sie daran erinnerte, dass sie ebenfalls Kinder des Göttlichen sind. In diesem Sinne ist das Himmelreich die Erkenntnis, dass alle vom Göttlichen geliebt werden und sich in göttlicher Gemeinschaft mit allen anderen Wesen befinden.

Ob du an diese Behauptung glaubst oder nicht, solltest du in der Lage sein zu sehen, dass das Glaubenssystem von Jesus selbst ein Glaube ist, der fast unerschütterliche Bindungen erschafft. Diese Anbindungen waren für Jesus so stark, dass er in der Lage war, seine Feinde zu lieben und ihnen zu vergeben, selbst wenn sie versuchten, ihn zu töten. Er wurde nicht verbittert, rachsüchtig oder hasserfüllt, und das zeigt, dass seine Anbindung intakt war.

Somit, es ist ganz egal, ob du an die Geschichte mit Jesus glaubst oder nicht. Die praktische Tatsache, dass eine spirituelle Philosophie unerschütterliche Bindungen erschaffen kann und dies auch tut, hat sich in vielen Fällen des menschlichen Lebens als wahr erwiesen. Dies wird auch von der Wissenschaft anerkannt und in einer Studie beschrieben, in der die Kraft der Spiritualität zur Verleihung von psychologischer Belastbarkeit beschrieben wird.

Angesichts all dessen ist die Bildung der richtigen Bindungen die Schlüsselmethode für ein erfülltes Leben. Offensichtlich ist es keine gute Variante, uns in einer ko-abhängigen Weise aneinander binden. Ebenfalls ist es nicht hilfreich, toxische Bindungen zu missbrauchenden Menschen oder Situationen aufrechtzuerhalten. Wenn wir jedoch keinen Ersatz finden, werden die primitiveren Aspekte unserer Psychologie immer noch an uns gebunden sein. Das bedeutet, diese Technik erfordert, alles, was minderwertiger ist als die idealen Anbindungen durch besseres zu ersetzen. Der beste Rahmen, auf dem unsere sozialen Bindungen ruhen können, ist wohl ein Rahmen, der auf einer wahrheitsgemässen, dynamischen und lebendigen spirituellen Philosophie basiert. – Justin



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Geschrieben von Amanda Robins auf Psych Central

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"Der grosse kosmische Witz ist, dass du das bist, was du suchst"

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