Geldsystem ist Betrugssystem

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future_is_now
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Geldwertstabilität einfach erklärt

Beitrag: # 1962Beitrag future_is_now
Freitag 30. März 2018, 18:46

„Das ist es ja, was man begehrt:
Der Rost macht erst die Münze wert.“

Johann Wolfgang von Goethe in Faust: der Tragödie erster und zweiter Teil, Urfaust



Geldwertstabilität


Eine stabile Kaufkraft des Geldes bedeutet, dass es weder Inflation noch Deflation gibt, sondern ein konstantes Preisniveau:

Preisniveau = const. <-> Inflationsrate = O

Das Preisniveau
ergibt sich aus dem Verhältnis von nachfragender Geldmenge zu nachgefragter Gütermenge, aus Geldstrom und Güterstrom:

Preisniveau = Geldmenge x Umlaufgeschwindigkeit : Sozialprodukt

Die Quantitätsgleichung
ist die Getriebegleichung des Wirtschaftsmotors:

Geldmenge × Umlaufgeschwindigkeit = Preisniveau × Sozialprodukt

Je geringer die Umlaufgeschwindigkeit, desto größer die Kassenhaltung.
Je größer die Umlaufgeschwindigkeit, desto geringer die Kassenhaltung.
Die Umlaufgeschwindigkeit gibt an, wie schnell das Geld durchschnittlich von Kasse zu Kasse wandert, die Kassenhaltung (Geldnachfrage) gibt umgekehrt die durchschnittliche Ruhezeit in den Kassen an:

Umlaufgeschwindigkeit = 1 : Kassenhaltung


In einem Getriebe treibt ein Zahnrad das andere an. Jedes Rädchen hat zwei Variablen: Drehzahl und Durchmesser. Die Zuordnung zu den volkswirtschaftlichen Variablen M und U bzw. P und Y ist austauschbar.

Bild

Eine Verdopplung der Drehzahl eines Zahnrads hat die gleiche Wirkung wie eine Vergrößerung des Zahnrads um den Faktor zwei (etwa durch eine Gangschaltung).

In analoger Weise ändert sich der nachfragende Geldstrom M×U
durch eine Änderung der Geldmenge M oder der Umlaufgeschwindigkeit U:

Eine Verringerung der Umlaufgeschwindigkeit wirkt wie eine Geldvernichtung.
Eine Vergrößerung der Umlaufgeschwindigkeit wirkt wie eine Geldschöpfung.


Schwankende Umlaufgeschwindigkeiten können schwankende Inflationsraten verursachen. Gleicht man eine sinkende Umlaufgeschwindigkeit durch eine entsprechende Geldschöpfung aus, bauen sich Inflationspotentiale auf und die Gesamtverschuldung wird unnötig erhöht. Sowohl die Geldmenge als auch die Umlaufgeschwindigkeit müssen einer geeigneten Regelung unterzogen werden. Oder besser: sich selbst regeln.

Die Analogie einer Waage ist vielleicht noch anschaulicher: Die Quantitätsgleichung ist ein Hebelgesetz. Sowohl die Hebellasten als auch die Hebelarme sind veränderlich. Die Gültigkeit der Quantitätsgleichung bedeutet, dass sich die Waage immer im Gleichgewicht befindet.

Bild

Die Quantitätsgleichung alleine macht keine kausalen Aussagen. Die Änderung einer Größe muss lediglich mit Änderungen in mindestens einer anderen Größe einhergehen.
Wird beispielsweise die Geldmenge M erhöht, wird die Umlaufgeschwindigkeit U sinken (Liquiditätsvorliebe), das Preisniveau P sich erhöhen (Inflation) und/oder das reale Sozialprodukt Y wachsen (Wirtschaftswachstum).
Stärke und Zeitverhalten der einzelnen Wechselwirkungen können modelliert und empirisch untersucht werden (Elastizitäten).

Wichtig ist eine wirksame Regelung auf der monetären Seite, um auf der realwirtschaftlichen Seite das Preisniveau konstant und damit die Inflationsrate auf Null zu halten – wie auch immer sich das Sozialprodukt entwickeln mag.
Im langfristigen Sättigungsgleichgewicht (Nullwachstum) werden alle vier Variablen konstant.

Wenn die Umlaufgeschwindigkeit U konstant gehalten und die Geldmenge M an das (reale) Sozialprodukt Y angepasst wird, kann das Preisniveau P ebenfalls konstant gehalten werden. Die Änderung des Preisniveaus ΔP ist Null, wenn die Änderung der Geldmenge ΔM der Änderung des Sozialprodukts ΔY entspricht und die Änderung der Umlaufgeschwindigkeit ΔU Null ist:

Quantitätsgleichung: M × U = P × Y

Kaufkraftstabilität: ΔM = ΔY und ΔU = O → ΔP = O

Kaufkraftstabilität erfordert eine Kontrolle der Geldmenge und der Umlaufgeschwindigkeit.

Die Geldschöpfung erfolgt durch Zentralbanken und Geschäftsbanken. Ein Geld, das nur von der Zentralbank und nicht von den Geschäftsbanken erschaffen werden kann, heißt Vollgeld. Bei einem Vollgeld ist die Geldmenge maximal steuerbar. Eine stabilisierende Geldmengensteuerung wird einen Mittelweg finden: einerseits dem System eine gewisse Elastizität lassen, andererseits aber eine ungehemmte (prozyklische) Geldschöpfung der Geschäftsbanken verhindern. Wenn eine Geldhaltung mit Kosten verbunden ist, wird sich die Geldmenge selbst knapp halten. Das Wachstum der Geldmenge muss sich an das Wachstum des Sozialprodukts anpassen:

Geldmengenwachstumsrate = Wirtschaftswachstumsrate

Der Geldumlauf kann durch eine Umlaufsicherung des Geldes reguliert werden. Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes hängt ab vom Zinsgefälle zwischen kurzfristigen und langfristigen Zinsen, also etwa zwischen Bargeld und einer langfristigen Staatsanleihe. Die Abhängigkeiten zwischen Zinssatz und Restlaufzeit einer Geldanlage wird auch als Zinsstruktur bezeichnet.

Die Liquiditätsprämie ist der Mindestzinssatz, den der Anleger mindestens für die Aufgabe seiner Liquidität verlangt. Sinkt der langfristige Zinssatz unter die Liquiditätsprämie, bleiben die Anleger lieber liquide. Bei einer zu flachen Zinsstruktur kommt es zu einer Liquiditätsfalle, bei der die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes rapide abnimmt.

Um eine Liquiditätsfalle zu vermeiden, muss ein hinreichend großes Zinsgefälle zwischen Geld- und Rentenmarkt aufrecht erhalten werden. Das Zinsgefälle ist die Umlaufsicherung. Das Zinsgefälle muss mindestens der Liquiditätsprämie des Geldes entsprechen:

Zinsgefälle ≥ Liquiditätsprämie

Bild

von Norbert Olah

http://globalchangenow.de/geldwertstabilitaet/




ANM. f_i_n_:
Eindeutige Faktenlage belegt:
2018 kollabiert die „ALLES-BLASE“





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"Der grosse kosmische Witz ist, dass du das bist, was du suchst"

wilhelm25
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Geldsystem ist Betrugssystem

Beitrag: # 2002Beitrag wilhelm25
Samstag 21. April 2018, 17:12

C h i n M e y e r erklärt Geldsystem in 5 Minuten

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=1rlklkjgBX8

Es gibt immer noch etwas Neues zu lernen. Das Video ist es wert angeschaut zu werden. Die Informationen über das Betrugsgeldsystem mehren sich im Netz! Wann wird der Ruf laut, den Betrügern das Ergaunerte wieder abzunehmen und diese Leute und ihre Kinder und Kindeskinder für mindestens vierzig Generationen von den Schalthebeln der Macht fernzuhalten?

Wir müssen langsam begreifen, daß wir nicht nur auf der Welt sind, um uns unsere Bäuche vollzuschlagen! Irgendetwas sollen wir lernen und wahrscheinlich auch ausführen!

Der Sinn unseres Lebens muß irgendetwas mit höheren Werten, sprich der Spiritualität zu tun haben.

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future_is_now
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Das Geld-Syndrom (Helmut Creutz)

Beitrag: # 2129Beitrag future_is_now
Sonntag 20. Mai 2018, 14:16

Bild
Abb. Creutz, Helmut: Das Geld-Syndrom

Geld und Zinssystem-Lesung Teil 1
https://youtu.be/ol0Ld8vYfes


Virulent National Am 11.05.2018 veröffentlicht

Helmut Creutz
Das Geldsyndrom:
http://www.helmut-creutz.de/werke/band5 ... om2001.pdf




Geld und Zinssystem-Lesung Teil 2
https://youtu.be/vVi185T3sTo




Geld und Zinssystem-Lesung Teil 3
https://www.youtube.com/watch?v=BRwi4fx ... BA&index=7





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wilhelm25
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Geldsystem ist ein bewußtes Betrugssystem

Beitrag: # 2133Beitrag wilhelm25
Sonntag 20. Mai 2018, 19:34

Ich empfehle dringend auch dieses Buch: https://buecher.reschke.de/glr_buch12_geld.php

Ich wußte sehr lange, daß das Geldsystem auf BETRUG beruht, konnte es aber nicht erklären. Dieses dünne Buch von Herrn Reschke hat meine Wissenslücke geschlossen.

KISS: keep ist simple and stupid! (Mache es nicht zu kompliziert!)

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