OKTOBER 2021 - Der Weg der Initiation muss gegangen worden sein (EDITION EWIGE WEISHEIT)

Worte können heilen und transformieren. Dies ist vielleicht die einfachste Methode um zu wachsen.
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future_is_now
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OKTOBER 2021 - Der Weg der Initiation muss gegangen worden sein (EDITION EWIGE WEISHEIT)

Beitrag: # 23421Beitrag future_is_now
Montag 4. Oktober 2021, 22:47

EDITION EWIGE WEISHEIT
Über die Innere Philosophie der West-Östlichen Traditionen

Sophia Newsletter - Oktober 2021
Hallo

Den Lehren des griechischen Philosophen Pythagoras lauschten zwei Kreise einer Schülerschaft: Mit dem äußeren Kreis sprach er über die exoterischen Wissenschaften, wie etwa die Zahlengesetze oder die Mengenlehre. Nach einer gewissen Zeit der Lehre dann, wurden manche von ihnen für den inneren Kreis der Esoteriker zugelassen.

In diesem esoterischen Zirkel wurden die Schüler eingeweiht in die Mystik der Zahlen und in die Numerologie.

Spricht man heute von "Esoterik", meint das eben genau solch inneren Kreis von Adepten, der über die Geheimnisse der Welt, vom Okkulten im Kosmos erfahren hatte.

Da in unserer Zeit aber viele mit solchen, eigentlich nicht für die breite Masse geeigneten Themen an die Öffentlichkeit gehen, die eigentlich geheim gehalten bleiben müssten, haben jene die davon erfahren, oft gar nicht die nötigen Vorkenntnisse, um Esoterisches zu verstehen. Menschen die eher der profanen Welt zugewandt sind belächeln darum Themen die man als "Esoterik" einordnet. Zu recht?

Der Weg der Initiation muss gegangen worden sein

Seit jeher waren die Geheimwissenschaften eben nur jenen zugänglich, die entsprechende Vorkenntnisse besaßen. Doch darüber hinaus waren das auch Menschen mit einem gefestigten Charakter. Sie nämlich mussten das ihnen anvertraute Wissen auch für sich behalten können und darüber schweigen. So jemand stand über seinen niederen Trieben und wusste, dass solch Wissen der breiten Masse vorenthalten bleiben muss. Denn der Missbrauch wahrhaft esoterischen Wissens konnte, und kann auch heute noch, weitreichende Folgen haben, ja trägt in sich gar den Keim der Zerstörung.

Als Eingeweihter in die Geheimnisse weiß einer vom Zusammenhang der oberen und der unteren Welt, und kann darum auch auf die darin geschehenden Vorgänge Einfluss nehmen. Er nämlich weiß sich die hierin wirkenden Geisteskräfte dienstbar zu machen, um dabei besondere Mechanismen auszulösen, die den Lauf der Dinge in der Welt verändern.

Alle wahrhaft okkulten beziehungsweise esoterischen Wissenschaften setzen darum eine strenge Geheimhaltung voraus. Davon wissen die Weisen in West und Ost auch heute. Denn wer die Geheimnisse der geistigen Welt kennt, mit ihren Namen, Formen und den aus ihnen wirkenden spirituellen Substanzen, dem ist nicht unmöglich Dinge zu bewirken - seien sie heilsam oder schädlich.

Esoterisches und Exoterisches bedingen einander

Das sind die inneren Gründe für die Geheimhaltung. Immer aber gab es auch äußere Motive, die die Mitglieder der Geheimgesellschaften zum Schweigen verpflichtete. Man wollte somit vermeiden, dass die religiöse Orthodoxie gegen einen Argwohn hegte, denn esoterisches Wissen war verpönt, enthielt es doch oft heidnisches Gedankengut.

Aus diesem Grund auch entstanden geheime Alphabete zur Verschlüsselung von Botschaften und geheimem Wissen. Auch verwendete man besondere Symbole, wie wir sie auch finden in der profanierten Form unserer heutigen Spielkarten, die ihrerseits ja aus dem sogenannten "Tarochi" oder "Tarock" hervorgingen - das nämlich seinerseits in seinen 78 Arkana (den Geheimnissen) die Grundlage des heute noch verwendeten Tarot bildet, das weit mehr ist, als etwa nur ein Wahrsage-System für Menschen mit einer durch bestimmte Erwartungen geprägten Haltung (es soll an dieser Stelle darauf hingewiesen sein, dass sich die Tarot-Karten aus 22 Großen und 56 Kleinen Arkana zusammensetzen, wobei die 22 Großen Arkana mit den 22 Hebräischen Buchstaben korrespondieren: den magischen Symbolen der Kabbala).

Insbesondere das Tarot ist, eben vielleicht gerade durch seine Profanierung, ein Symbolschatz für sogenannte "Abergläubige". Hätte man in alter Zeit um die Macht seiner Symbole gewusst: Vielleicht wäre es für immer verschwunden. Und ja: Sehr wahrscheinlich tat es das auch, so wie ja tatsächlich viele andere Geheimnisse in den ersten Jahrhunderten des ersten Jahrtausends n. Chr. ins Geheime absanken. Erst im 14. Jahrhundert taucht das Tarot im Westen wieder auf, in etwa der Zeit, als sich auch in England die ersten Freimaurer-Logen gründeten.

Besonders die Zeit ab dem 18. Jahrhundert dann, sollte der Geheimwissenschaften endgültig ihre Bedeutung absprechen, womit sie keineswegs verschwanden, sondern, wie schon einst, in den inneren Kreisen besonderer Gesellschaften verschwanden (1717 Gründung der ersten Großloge von England; 1776 Gründung des Illuminaten-Ordens in Deutschland). Vielleicht darum konnte Geheimwissen auch nur wegen dieser Gründungen bis heute erhalten bleiben, da jene darüber schwiegen. Was an solchen Texten über Esoterik existierte, wurde Nichteingeweihten unzugänglich aufbewahrt.

Es wäre jedoch falsch zu glauben, dass diese geheime Verschwiegenheit allein wegen intellektuellen Buchwissens eingehalten wurde. Eher war das Schweigegelübde auch darum gegeben, da es sich mehr um Erfahrungen handelte, über die man mit Unerfahrenen einfach gar nicht sprechen konnte. Der Versuch nämlich mit Worten über okkulte Erkenntnisse zu sprechen, sollte stets daran scheitern, dass die in Geheimgesellschaften erfahrenen Erlebnisse - wie etwa in besonderen Ritualen - sich durch Sprache einfach nicht beschreiben ließen, da sie nur jene verstanden, die eben selbst jene Einweihung am eigenen Leibe, ja sogar nur in sich erfahren konnten und eben damit zu Wissenden wurden.

S. Levent Oezkan

In dieser Ausgabe
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"Der grosse kosmische Witz ist, dass du das bist, was du suchst"

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future_is_now
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Trost für die Seele

Beitrag: # 23599Beitrag future_is_now
Montag 18. Oktober 2021, 13:44

Intro:
  • So ist es auf Erden:
    Jede Seele wird geprüft
    und wird auch getröstet.

    Fjodor Dostojewski


https://corona-transition.org/ - 17.10.2021

Trost für die Seele

Liebe Leserinnen und Leser

Es gibt etwas, das mir in dieser Massenpsychose ganz schön zu schaffen macht: die Seelenlosigkeit, die in unser Alltagsleben eingezogen ist. Zugegeben, das war schon vor Corona im Trend, aber die Lage hat sich eindeutig verschlechtert.

Ganz im Sinne der Vierten Industriellen Revolution, die unsere Diktatoren für uns geplant haben, wirken viele Menschen tatsächlich schon wie ferngesteuerte, entseelte Roboter.

Man möchte sich gar nicht vorstellen, wie sich das in Zukunft noch entwickeln könnte, wenn die Gedankenmanipulation schon jetzt so perfekt funktioniert.

Dabei nicht den Humor und die Hoffnung zu verlieren, ist eine wahre Herausforderung. Aber man muss Methoden entwickeln, die einen zurück in die Mitte bringen, wenn man strauchelt. Diese können ganz unterschiedlich aussehen. Denn letztendlich macht jeder von uns in diesem Irrsinn seine ganz persönliche Bewusstseinsreise.

Mich tröstet die Natur, wenn ich mal richtig fertig bin. Und ich habe Glück, denn ich lebe im grossartigen und ziemlich wilden andalusischen Hinterland – und das hat einiges zu bieten.

Gerade eben sind mindestens 70 Gänsegeier über meine Terrasse gen untergehende Sonne hinab ins Tal gesegelt, ich bin mit dem Zählen kaum hintergekommen. Einige haben für mich vor dem farbenfrohen Abendhimmel noch eine Ehrenrunde gedreht.

Das berührt meine Seele, ich empfinde tiefen Dank, dass ich auf einem so einzigartigen und wunderschönen Fleckchen Erde mit so herrlichen Lebewesen sein darf.

Ich hab hier auch noch ein paar andere Freunde, die in der Lage sind, mich aus jedem Tief zu holen: wie die Esel meiner Nachbarn. Wenn die richtig loslegen mit ihrem Geschrei – zuerst der lange markerschütternde, danach die kurzen herzzerreissenden i-ahs – muss ich immer lachen.

Nachbars Kühe sind auch toll, deren «Mu»-Variante gefällt mir weitaus besser als die der lästigen WHO-Fritzen. Ebenso top sind die Schafe, die mit reichlich Glockengebimmel ums Haus toben. Am liebsten mag ich die schwarzen.

Wenn die Schafe vorbeikommen, sage ich oft: «Jungs und Mädels, ihr seht echt klasse aus so ganz ‹oben ohne›, an euch könnten sich viele Zweibeiner ein Vorbild nehmen.»

Meine Schafe machen «mäh», als würden sie mir zustimmen, und zischen – mit reichlich Gebimmel – wieder ab. Der Tag ist gerettet.

Kurzum: Solange ich meine Geier, Esel, Kühe und Schafe habe, kriegen sie mich nicht klein. Denn all meine gefiederten und vierbeinigen Freunde haben eindeutig mehr Seele als diejenigen, die uns diesen ganzen Corona-Schlamassel eingebrockt haben.

Herzlich

Wiltrud Schwetje

https://corona-transition.org/trost-fur-die-seele


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