Mikroplastik im Menschen!

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wilhelm25
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Mikroplastik im Menschen!

Beitrag: # 3494Beitrag wilhelm25
Dienstag 23. Oktober 2018, 10:31

Es gibt Mikropalstik in den Menschen: https://deutsch.rt.com/newsticker/78032 ... rsten-mal/

Das war unbedingt zu erwarten. Es war nur eine Frage der Zeit, bis es untersucht werden würde. Viel interessanter ist die Frage, ob Mikroplastik schon in den Körperzellen eingedrungen ist. Mir ist nur unklar, wie man das untersuchen kann.

In Fischen sollte man leicht Mikroplastik in den Zellen nachweisen können.

Wie lange wird es dauern, bis man Mikroplastik im Gehirn nachweisen kann?

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future_is_now
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Re: Mikroplastik im Menschen!

Beitrag: # 3725Beitrag future_is_now
Mittwoch 7. November 2018, 18:53

wilhelm25 hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 10:31
Es gibt Mikropalstik in den Menschen:
https://deutsch.rt.com/newsticker/78032 ... rsten-mal/

Das war unbedingt zu erwarten. Es war nur eine Frage der Zeit, bis es untersucht werden würde. Viel interessanter ist die Frage, ob Mikroplastik schon in den Körperzellen eingedrungen ist. Mir ist nur unklar, wie man das untersuchen kann.

In Fischen sollte man leicht Mikroplastik in den Zellen nachweisen können.

Wie lange wird es dauern, bis man Mikroplastik im Gehirn nachweisen kann?



PLUS:
Erster europäischer Haar-Test zeigt: Hormonverändernde Pestizide im Körper jeder zweiten Person


Link, um diese Information auf twitter/facebook zu verbreiten: https://sven-giegold.de/erster-europaei ... te-person/




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wilhelm25
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Nicht nur Mikroplastik sind das Problem!!

Beitrag: # 3759Beitrag wilhelm25
Samstag 10. November 2018, 06:33

Schaut mal hier rein: https://sven-giegold.de/erster-europaei ... te-person/

Jetzt kann man über Haaranalysen Pestizide in den Menschen nachweisen! Prost Mahlzeit! Und wir wundern uns, daß die Hälfte der Männer im Lande keine Kinder mehr zeugen können!
Mich wundert das nicht!!!!!

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future_is_now
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„Kreidezähne“ durch Mikroplastik

Beitrag: # 5463Beitrag future_is_now
Montag 11. März 2019, 12:52

https://blog.viciente.at/ - 26. Feb. 2019

Neue Volkskrankheit „Kreidezähne“: Die Ursache überrascht nicht wirklich


Bild
Kreidezähne: Die Frontzähne sind häufig betroffen. Aufgrund der Farbveränderungen und dem Einbruch der Oberfläche ist die deutliche ästhetische Beeinträchtigung erkennbar. Die Kinder leiden auch psychisch mit diesem Aussehen. Bild: DGZMK

Beim Zähneputzen tun die Zähne weh? Die sind fleckig und wirken rau? Das könnten „Kreidezähne“ sein. Zahnärzte warnen vor der neuen „Volkskrankheit“, von der vor allem Kinder und Jugendliche betroffen sind. Die Experten haben auch eine Theorie dafür, weshalb Kreidezähne bei uns so stark verbreitet sind. Die betroffenen Patienten klagen über Schmerzen beim Trinken, Essen und Zähneputzen. Dies beeinträchtigt die Lebensqualität der jungen Patienten und erschwert die Behandlung beim Zahnarzt. Dennoch ist in diesen Fällen ein schnelles therapeutisches Eingreifen dringend geboten.

Kreidezähne – auch genannt Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) – sind unangenehm: Beim Essen, Trinken oder Zähneputzen schmerzen die Zähne, auch bei sehr warmen oder kalten Getränken tun sie weh. Außerdem sehen sie unschön aus: Sie haben Furchen und sind teilweise weißlich, gelblich oder sogar bräunlich verfärbt. In bestimmten Altersgruppen bei Kindern und Jugendlichen liegt ihr Auftreten höher als das von Karies. Das stellte Prof. Dr. Norbert Krämer, Präsident der DGKiZ (Deutsche Gesellschaft für Kinderzahnmedizin), heute auf einer Pressekonferenz der DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde) heraus.

1987 wurde die Krankheit erstmals wissenschaftlich beschrieben, heute lässt sich bereits von einer neuen Volkskrankheit sprechen: im Durchschnitt leiden 10 bis 15 Prozent der Kinder an MIH, bei den 12jährigen liegt die Quote laut DMS V (5. Deutsche Mundgesundheitsstudie) inzwischen sogar bei über 30 Prozent. MIH hat Karies in bestimmten Altersgruppen schon überholt.

Die „Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde“ (DGZMK) warnt nun vor der Krankheit: Etwa 10 bis 15 Prozent aller Kinder sollen betroffen sein, bei den Zwölfjährigen seien es sogar noch mehr: Knapp jedes dritte Kind (30 Prozent) habe Kreidezähne. MIH komme damit in dieser Altersstufe sogar häufiger vor, als Karies. Die DGZMK spricht daher von einer neuen Volkskrankheit. Die Kreidezähne sind nicht nur unästhetisch und schmerzhaft, durch die raue Oberfläche sind sie auch besonders kariesanfällig.
Mögliche Ursachen von Kreidezähnen

Kreidezähne entstehen, weil die Mineralisation des Zahnschmelzes gestört ist. Woran das liegt, ist noch nicht ganz klar. „Eine wesentliche Rolle bei der Entstehung scheinen Weichmacher aus Kunststoffen zu spielen, die mit der Nahrung aufgenommen werden“, schreibt die DGZMK in einer Mitteilung – also Plastik. Konkret lasse sich aufgrund von Tierversuchen ein Zusammenhang zwischen Bisphenol A-Konsum (BPA) und der Entwicklung von MIH feststellen. Bei entsprechender Prophylaxe kann drohender Kariesbefall für solche Zähne dennoch abgewendet und deren Erhalt gesichert werden.

Als weitere potenzielle Ursachen für MIH kommen Probleme während der Schwangerschaft, Infektionskrankheiten, Antibiotikagaben, Windpocken, Einflüsse durch Dioxine sowie Erkrankungen der oberen Luftwege in Betracht. Diskutiert wird ein multifaktorielles Geschehen. Dennoch gilt die präzise Ursache wissenschaftlich weiterhin als ungeklärt. Da die Schmelzentwicklung der ersten Molaren und der Inzisivi zwischen dem achten Schwangerschaftsmonat und dem vierten Lebensjahr stattfindet, muss die Störung auch in dieser Zeitspanne auftreten. Jüngste Untersuchungen deuten darauf hin, dass aufgenommenes Bisphenol A bei der Entstehung eine große Rolle spielen.

Quelle: dgzmk.de

https://blog.viciente.at/neue-volkskran ... -wirklich/



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future_is_now
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Im Müll ersticken? Die entwickelten Länder leben im Schatten der drohenden Müllkrise.

Beitrag: # 6971Beitrag future_is_now
Freitag 31. Mai 2019, 09:59

Die Ursachen:

https://einarschlereth.blogspot.com/ - Mittwoch, 29. Mai 2019

Im Müll ersticken? Die entwickelten Länder leben im Schatten der drohenden Müllkrise.


Als ich vor Jahrzehnten zum ersten Mal davon hörte, dass wir - die sogenannten entwickelten Länder - unseren Müll in Entwicklungsländer transportieren, blieb mir schon die Spucke weg. Erst stehlen wir die Rohstoffe und Nahrungsmittel aus der '3. Welt' (wenn ihr dafür Pfennige bezahlt, werdet ihr das doch wohl nicht Handel nennen wollen!) und dann kotzen wir die unverdaulichen Reste an den Küsten der armen Länder wieder aus, damit möglichst viele Menschen, vor allem Kinder an den Giften krepieren. Das ist über alle Maßen empörend. Empörend ist auch die Gier und Rücksichtslosigkeit der Großkopfeten, die an dem Mist noch ein Geschäft machen. Ich finde es vollkommen richtig, dass Präsident Duterte den Kanadiern den Dreck vor die Küste kippen will, wenn sie ihn nicht mit Tempo sofort wieder abholen.

Bild

Ein anhaltender Streit zwischen Entwicklungs- und Industrieländern über Müllimporte hat die Aufmerksamkeit auf ein Thema gelenkt, das die "fortgeschrittenen" Länder offenbar auf Eis gelegt haben - die Abfallwirtschaft.

Eine bittere Fehde zwischen den Philippinen und Kanada über eine Mülllieferung machte Schlagzeilen, als Präsident Rodrigo Duterte drohte, die Abfälle in die Hoheitsgewässer des nordamerikanischen Landes zu werfen, aber diese Situation ist in Wirklichkeit nur die Spitze des Eisbergs oder der Müllhalde.

Bild
Manila-Ottawa 'Trash talk': Take your garbage or we'll DUMP it in your waters
https://youtu.be/jkaJCMeVvK8

(...)

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future_is_now
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Mikroplastik entfernen (3sat.de/22.8.2019)

Beitrag: # 10668Beitrag future_is_now
Donnerstag 29. August 2019, 09:45

verschobener Beitrag von Wilhelm25:

Lösungen

Verklumpen und abschöpfen - Chemikerin Katrin Schuhen hat eine Methode entwickelt, um Mikroplastik aus dem Wasser zu entfernen.

Datum: 22.08.2019

wilhelm25 hat geschrieben:
Donnerstag 29. August 2019, 07:56
Es gibt für alle Probleme Lösungen, aber ein paar Lösungen sind so billig, daß sie von dem FILZ hinter der Industrie nicht zugelassen werden.

Hier gibt es ein Beispiel für das Abschöpfen von Mikroplastik aus Wasser: https://www.3sat.de/wissen/nano/idee-ge ... k-100.html


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Unsere Körper werden bereits zu Plastik -- Was Sie jetzt tun könnnen

Beitrag: # 10813Beitrag future_is_now
Samstag 31. August 2019, 11:41

newsletter Rene Graeber - 31. Aug. 2019:

👉 Unsere Körper werden bereits zu Plastik -- Was Sie jetzt tun können


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Das "Problem Plastik" betrifft nicht nur unsere Umwelt. Das Zeug wird bereits zum Problem für unsere Gesundheit.

Denn: Plastik in unserem Darm ist bereits Alltag.

Was relativ neu ist: Wir atmen auch Plastik.

Na wunderbar‼️

Wofür ich jahrzehntelang "müde belächelt" wurde (das "Problem Plastik") ist jetzt (endlich!) auch Tagesthema in den Nachrichten.

https://www.yamedo.de/blog/unsere-koerp ... u-plastik/

Im Beitrag beschreibe ich in groben Zügen die Problematik, sowie einige "Lösungsmöglichkeiten"...



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Es regnet Plastik (infosperber.ch/2.9.2019)

Beitrag: # 10910Beitrag future_is_now
Montag 2. September 2019, 19:56

www.infosperber.ch/ - 2. Sept. 2019:

Es regnet Plastik

Bild
Mikroplastik ist überall, auch im Rocky Moutain Nationalpark auf über 3'000 Metern Höhe. © CC


Daniela Gschweng / 28. Aug 2019 - Kunststoffe sind in der Umwelt so allgegenwärtig, dass sie vom Himmel regnen und schneien.


Dass Mikroplastik überall ist, weiss mittlerweile jeder. In welchen Mengen es sich in der Luft und damit auch im Niederschlag findet, untersuchten gerade gleich zwei Studien.

Die erste eher zufällig: Gregory Wetherbee, Forscher in der wissenschaftlichen Behörde USGS (US Geological Survey), interessierte sich eigentlich für den Stickstoffgehalt des Regenwassers in den Rocky Mountains. Was er fand, hatte er nicht erwartet. Bei der mikroskopischen Untersuchung der Wasserproben aus dem US-Bundesstaat Colorado fand er zahlreiche winzige bunte Plastikpartikel in verschiedenen Formen. «Perlen, Splitter, Fasern», berichtet er in einer Zusammenfassung seines Fundes.

Erwartet hatte der Wissenschaftler eigentlich «mehrheitlich Erde und mineralische Partikel», berichtet der «Guardian», sprich: normalen Staub. Das heisst das, was vor wenigen Jahrzehnten noch normaler Staub gewesen wäre.

Was normal ist und was nicht, hat sich verschoben[/b]

[...]

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Chemiekeule in Plastikverpackungen gefunden (news/17.9.2019)

Beitrag: # 11728Beitrag future_is_now
Mittwoch 18. September 2019, 11:58

https://pflege-professionell.at/ - 17. Sept. 2019:

ISOE-Forschungsgruppe PlastX weist mehr als 1.000 Substanzen in Kunststoffprodukten nach

Bild
Plastikflaschen: viele Verpackungen nicht unbedenklich
(Foto: pixabay.com, Hans)



Frankfurt am Main (pte/17.09.2019/10:30) Experten der Forschungsgruppe PlastX des Instituts für sozial-ökologische Forschung (ISOE) http://isoe.de haben mehr als 1.000 Chemikalien in Kunststoffprodukten nachgewiesen, wobei drei von vier Produkten schädliche Substanzen enthalten. Darüber hinaus ist ein Großteil der Substanzen in diesem Chemiekalienmix nicht identifizierbar, wie die Wissenschaftler in ihrer in der „Zeitschrift Environmental Science & Technology“ publizierten Studie ausführen.

Bedenklicher Schadstoffmix

In Zusammenarbeit mit Kollegen der Goethe-Universität Frankfurt http://uni-frankfurt.de und der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegen http://ntnu.no haben die Fachleute in 34 Alltagsprodukten aus Kunststoff die Chemikalien hinsichtlich ihrer Gesamttoxizität und ihrer Zusammensetzung untersucht – unter anderem Produkte wie Joghurtbecher, Trink- und Shampoo-Flaschen aus acht verschiedenen Kunststofftypen.

„Wir fanden in drei von vier getesteten Produkten schädliche Substanzen, darunter Chemikalien, die toxisch auf Zellen wirken oder endokrine, also hormonähnliche Effekte hervorrufen“, berichtet Lisa Zimmermann, Erstautorin der Studie. In den Plastiktypen Polyvinylchlorid (PVC) und Polyurethan (PUR) fand sich eine größere Zahl von Chemikalien und die Effekte waren bedenklicher als etwa die in Polyethylenterephthalat (PET).

1.400 Chemikalien enthalten

„Es waren insgesamt mehr als 1.400 Chemikalien in den Produkten enthalten. In einzelnen Produkten fanden wir sogar mehr als 100 verschiedene Substanzen. Von diesen 1.400 Substanzen konnten im Labor nur 260 identifiziert werden. Etwas mehr als 80 Prozent aller nachgewiesenen Substanzen konnten wir mithilfe chemischer Analysen nicht identifizieren“, ergänzt Zimmermann und warnt vor dem Erhitzen von Speisen in der Verpackung.

https://pflege-professionell.at/d-chemi ... n-gefunden



Gegenmassnahme:

Bild
>> Plastiksparbuch





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