"UNERHÖRT" (Corona Doku Schweiz)

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future_is_now
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"UNERHÖRT" (Corona Doku Schweiz)

Beitrag: # 19004Beitrag future_is_now
Mittwoch 28. Oktober 2020, 08:23

Unerhört! / Ein Zeitdokument
https://bumibahagia.com/2020/10/28/uner ... ent-229084


Bild
Trailer "UNERHÖRT" ( Corona Doku Schweiz )
https://www.youtube.com/watch?v=mPJ0xtY ... fQ&index=3

Martin Haditsch

Schweizer investigative Filmemacher haben eine Dokumentation über "Corona" gedreht, die unterschiedliche Meinungen und Einschätzungen zu Wort kommen läßt, somit den kritischen Diskurs fördert und im Oktober in Schweizer Kinos kommen soll. Ich hatte die Ehre hier ebenfalls interviewt zu werden (ich habe dafür selbstverständlich kein Honorar erhalten und auch meine Fahrt in die Schweiz selbst finanziert) und möchte diesen Film gerne auch über meinen Kanal bewerben.

Besucht bitte für nähere Infos die Webpage:
https://www.unerhoert-der-film.ch

Unerhört! (Dokumentarfilm von Reto Brennwald)
https://vimeo.com/471959768



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CoronaDialog, Michel Bronner - Filmpremiere "Unerhört"
https://www.youtube.com/watch?v=I3elGMg ... udRT3ELCEw

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Filmpremiere "Unerhört" Walter Wobmann war dabei
https://www.youtube.com/watch?v=3IwajQS ... Ew&index=2

videocut - 24.10.2020

Die Coronakrise hat die Schweiz in zwei Lager gespalten. Seither schwankt das Land zwischen der Angst vor einer zweiten Welle und der steigenden Skepsis gegenüber den Massnahmen der Behörden. „Unerhört!“ zeigt, dass die Angst vor einer Pandemie mit zehntausenden von Toten eine klare Sicht verhindert hat. Was sind die Kollateralschäden, wie verhältnismässig sind die Massnahmen und wie gut hat die öffentliche Meinungsbildung funktioniert? Dieser Film fragt kritisch nach und gibt auch denen eine Stimme, die bisher praktisch unerhört geblieben sind.
https://www.unerhoert-der-film.ch/
https://www.coronadialog.ch/



Vgl.



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"Der grosse kosmische Witz ist, dass du das bist, was du suchst"

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future_is_now
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"UNERHÖRT" - coronadialog.ch (24.10.2020)

Beitrag: # 19009Beitrag future_is_now
Mittwoch 28. Oktober 2020, 21:43

https://corona-transition.org/ - 24.10.2020:

Wie kommt endlich ein Dialog zustande?

Eine Gesellschaft von Schafen muß mit der Zeit
eine Regierung von Wölfen hervorbringen.

Bertrand de Jouvenel - Wirtschaftswissenschafter (Frankreich, 1903 - 1987)

Liebe Leserinnen und Leser

Ihr sollt euch kurz fassen, sage ich den Mitarbeitern der Corona-Transition immer wieder – und lasse mich selber immer wieder hinreissen. Der virtuelle Dialog mit ihnen, liebe Freunde der Corona-Transition, ist einfach zu anregend.

Seit Ausbruch der Pandemie versuchen Zehntausende in der Schweiz und vermutlich Millionen auf der ganzen Welt mit den verantwortlichen Politikern in einen Dialog zu kommen – mit durchschlagendem Misserfolg.

Ein Beispiel unter unzähligen: Hundert Schweizer Ärzte haben im Frühjahr einen detaillierten Brief mit ihren Sorgen, Beobachtungen und wissenschaftlichen Grundlagen an den Bundesrat geschrieben. Keine Antwort.

Das krasseste Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung: Ende Mai wurde ich vom Schweizer Radio zu einer Diskussion eingeladen, um mit den Skeptikern zu reden, anstatt über sie, wie der Moderator Raphael von Matt mir im Vorgespräch sagte.

In der Sendung dann dies: «Mit dem Pfluger reden wir nicht; wir reden über ihn», konnte einer der drei Kontrahenten sagen, die mir gegenübergestellt wurden, ohne Gelegenheit, angemessen darauf zu reagieren. Vielleicht war ich auch zu wenig forsch und frech. Immerhin hat die Ombudstelle der SRG die Sendung auf Beschwerde einer Hörerin gerügt, wenn auch ohne Folgen.

Ein aktuelles Beispiel: Luzia Osterwalder versucht seit Wochen, für den 1. Corona-Kongress in St. Gallen, den sie in Zusammenarbeit mit der Corona-Transition organisiert, ein ausgewogenes Panel für das Podium zusammenzustellen – und erhält lauter Absagen von Vertretern der Behörden.

Die Diskussionsverweigerung ist eine alte Methode der Ausgrenzung. Und sie verspricht nichts Gutes. Der Austausch zwischen Menschen – gerade bei unterschiedlichen Meinungen – ist das zentrale Element einer jeden Zivilisation und der bedeutendste Faktor für materiellen und geistigen Fortschritt.

Wann immer der Austausch systematisch eingeschränkt wird – das Merkmal einer jeden Diktatur – lässt ein ungutes Ende nicht lange auf sich warten. Ein paar schmerzhafte Jahre, dann kommt der unvermeidliche Zusammenbruch der tausendjährigen Reiche.

Ausgrenzung ist ein zentrales Element der Unterdrückung. Rassentrennung, Apartheid, Segregation haben es nicht nur in die Köpfe, sondern auch in die Politik geschafft. Die Begriffe sind heute geächtet, damals waren sie mainstream. Und immer ging es darum, die Teilhabe von Minderheiten an den Errungenschaften der Gesellschaft zu verwehren oder sie auszubeuten.

Wir sind auf dem besten Weg, eine neue Ausgrenzung zu installieren. Die dafür erforderlichen Kampfbegriffe sind zwar noch nicht gefestigt. Aber die «Skeptiker» – mit einzigartigen historischen Verdiensten – sind auf dem besten Weg, die neuen «Neger» zu werden. Die «Verschwörungstheoretikern» sind es schon längst – als ob es nicht auch eine Verschwörungspraxis gäbe. Die Geschichte ist voller Hinterzimmergeschichten grösster Bedeutung.

Wir müssen den Dialog also schleunigst in die Gänge bringen. Als Minderheit ist das nicht ohne. Wenn die Mehrheit nicht will, kann die Minderheit lange wollen. Und wenn die Medien sperren – die traditionellen Foren des Dialogs – wird es erst recht schwierig.

Es gibt drei Methoden, die in der Geschichte erfolgreich waren:

• Auflehnung
bis zu dem Punkt, wo eine Minderheit nicht mehr übersehen werden kann. Dieser Weg ist anstrengend und nicht ohne Risiken.
Erhöhung des Opfer-Status und Appell an die Menschlichkeit. Nicht jedermanns Sache. Aber die Opfer der Corona-Krise und des Pandemiemanagements sind da und ihre Zahl ist weit grösser als die Patienten auf den Intensivstationen.
Kunst: Die Literatur und seit einigen Jahrzehnten der Film haben es immer wieder geschafft, die Realität einer ausgegrenzten Minderheit ins öffentliche Bewusstsein und damit in den Dialog zu bringen. «Onkel Toms Hütte» ist einer der wirkungsmächtigsten Romane der Weltliteratur. Aber diese Medien brauchen Verlage und Verleiher. Wo sind sie?

Der gestern vorgestellte Film «unerhört» des bekannten Fernsehjournalisten Reto Brennwald versucht diesen dritten Weg. Er ist vielleicht kein Kunstwerk, aber gut gemacht. Er gibt den corona-kritischen Menschen, die von den Mainstream-Medien mit ziemlich üblen Bezeichnungen eingedeckt werden, endlich eine Stimme.

Und man erkennt: Es sind vernünftige, einfühlsame und verantwortungsvolle Menschen, einige mit vertieften wissenschaftlichen Erkenntnissen, andere mit praktischen ärztlichen Erfahrungen, manche mit erschütternden Erlebnissen, aber alle mit einem gesunden Misstrauen in eine Politik, die eine Pandemie zu bekämpfen vorgibt, deren Sterblichkeit unter der einer schweren Grippe liegt.


Ob mit dem Film die ersehnte Diskussionskultur wirklich zustandekommt, wie es sich die Veranstalter vom Corona-Dialog wünschen, bleibt abzuwarten. Das Podiumsgespräch und die Diskussion mit dem Publikum nach der Premiere waren noch nicht das, was man sich von einer guten Debatte wünscht. Nach sechs Monaten Gesprächsverweigerung musste erst einmal Dampf abgelassen werden.

coronadialog.ch, eine Initiative des Zürcher Unternehmers Michel Bronner, will mit mit dem Film von Reto Brennwald auf Tournee gehen, jeweils mit einer Podiumsdiskussion nach der Vorführung. Man kann dem Vorhaben nur Erfolg wünschen. Er ist nötig, wie das Medienecho zeigt. Hier der Bericht von Corona-Transition: Daniel Koch wusste früh, dass die Pandemie leicht werden würde (24.10.2020)

Auch wir von der Corona-Transition überlegen uns, wie wir endlich eine seriöse Debatte in Gang bringen können und werden demnächst einen Vorschlag unterbreiten. Es könnte sein, dass man die Jungs im Pandemiemanagement zur Diskussion zwingen muss. Wir werden sehen.

Ich wünsche erst mal ein entspanntes Wochenende und weise zum Schluss noch ganz bescheiden auf unseren Spende-Button hin. Er funktioniert zweifach: Erstens kann man damit ganz einfach eine Überweisung tätigen. Und zweitens dient das Geld zum Bestreiten der Lebenshaltungskosten der mittlerweile sieben Profis (mit insgesamt 350 Stellenprozenten). Auch sie haben Rechnungen zu bezahlen. Und sie alle haben zur Prüfung ihres Engagements mit Gratis-Arbeit begonnen.

Mit freundschaftlichen Grüssen
Christoph Pfluger, Herausgeber der Corona-Transition

https://corona-transition.org/wie-kommt ... g-zustande




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"Der grosse kosmische Witz ist, dass du das bist, was du suchst"

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