George Orwell & Aldous Huxley: 1984 oder Schöne neue Welt? | Doku | ARTE

Was ist dein Lieblingsfilm? Welche Musik hilft dir zu entspannen? Hast du eine Buchempfehlung? Dann immer her damit!
Antworten
Benutzeravatar
future_is_now
Beiträge: 13650
Registriert: Donnerstag 24. August 2017, 10:12

George Orwell & Aldous Huxley: 1984 oder Schöne neue Welt? | Doku | ARTE

Beitrag: # 19380Beitrag future_is_now
Dienstag 24. November 2020, 20:37

Intro:
  • Bild
    51:00 Aldous Huxley: «Die modernen Gesellschaften bringen uns dazu, unsere Sklaverei zu lieben. Sie gibt uns das trügerische Gefühl, dass wir frei entscheiden, obwohl wir nur tun was uns gesagt wird. Wir lassen uns zu freigiebig manipulieren. Wir denken wir sind frei aber in Wirklichkeit sind wir es gar nicht.» ---und wo stehen wir heute?



Bild
George Orwell & Aldous Huxley: 1984 oder Schöne neue Welt? | Doku | ARTE
https://youtu.be/owsIfmH2DXs


Irgendwas mit ARTE und Kultur

George Orwell und Aldous Huxley - zwei visionäre Science-Fiction-Autoren, deren Lebenswege sich bereits in jungen Jahren kreuzten. Die vor mehr als 70 Jahren erschienen Meisterwerke "Schöne neue Welt" und "1984" sind gerade heute wieder brandaktuell, in Zeiten von alternativen Fakten, Fake News und ständiger Überwachung.

Datenspeicherung, Fake News, Designerbabys, der massive Einsatz von Antidepressiva – die Realität von heute hat die Fiktion von gestern fast schon eingeholt. Bereits vor über 70 Jahren hatten zwei Schriftsteller vor solchen Entwicklungen in „Schöne neue Welt“ und „1984“ gewarnt. Die Ähnlichkeiten sind so frappierend, dass „1984“ nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika erneut auf den Bestsellerlisten der USA stand.
Aldous Huxley und George Orwell erwiesen sich als geniale Zukunftsvisionäre. Die beiden Engländer waren Zeitgenossen: Huxley wurde 1894 in Godalming in Sussex und Orwell, mit bürgerlichem Namen Eric Blair, 1903 im indischen Motihari geboren. Ihre Lebenswege kreuzten sich im berühmten Eton College, obwohl sie aus zwei völlig unterschiedlichen Welten kamen: Huxley entstammte einer britischen Intellektuellendynastie, während Orwell in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen war.
Orwell las „Schöne neue Welt“ kurz nach Erscheinen und schickte seinen Roman „1984“ direkt nach der Veröffentlichung an Huxley. Dieser schrieb daraufhin an Orwell, dass er seinen Roman als „von grundlegender Bedeutung“ ansehe, die Zukunft jedoch nicht auf eine Politik der schieren Gewalt – auf einen „Stiefel im Gesicht der Menschheit“ – reduziert werden könne. Anders ausgedrückt vertrat Huxley die Auffassung, dass seine Vision der Zukunft die wahrscheinlichere war: eine auf wissenschaftlichen Methoden aufbauende „perfekte“ Diktatur, in der die Individuen zu Herrschaftszwecken so programmiert werden, dass sie gerne dienen und ihr Sklavendasein sogar lieben. Bei Orwell hingegen kontrolliert der Totalitarismus die Gedanken und setzt gezielt Lügen sowie permanente Überwachung ein.
Sind die unterschiedlichen alptraumhaften Zukunftsszenarien Huxleys und Orwells auf ihre unterschiedlichen Lebenswege zurückzuführen? Und leben wir heute eher in der Welt aus „1984“ oder in der „Schönen neuen Welt“?

Dokumentation von Philippe Calderon und Caroline Benarrosh (F 2017, 54 Min)

► Auf Youtube verfügbar bis zum 19/02/2021


.
"Der grosse kosmische Witz ist, dass du das bist, was du suchst"

Benutzeravatar
future_is_now
Beiträge: 13650
Registriert: Donnerstag 24. August 2017, 10:12

Wenn die Diktaturen aus Orwells und Huxleys düsteren Fantasiewelten real werden (wochenblick.at/24.11.2020)

Beitrag: # 19400Beitrag future_is_now
Mittwoch 25. November 2020, 11:23

https://www.wochenblick.at/ - 24.11.2020:

Wenn die Diktaturen aus Orwells und Huxleys düsteren Fantasiewelten real werden

Bild

George Orwell und Aldous Huxley: Zwei visionäre Schriftsteller, die in der heutigen Zeit relevanter denn je sind. Sie lieferten zwei Gesellschaftsentwürfe einer möglichen, finsteren Zukunft. Beide unterschiedlich auf ihre Art, aber doch erschreckend ähnlich, denn der Bürger, der freie Mensch, das denkende Individuum, verlor in jeder dieser Visionen einfach alles. Wohin steuern unsere Gesellschaften gerade? […]

Weiterlesen



Still und heimlich strichen Politiker die Befristung der Anti-Terror-Regeln
Totale Überwachung der Bürger wurde auf Raten einzementiert

Bild

Bereits vor zwei Wochen prügelte die große Koalition mit den Stimmen der AfD und gegen jene der FDP, der Grünen und der Linkspartei durch, dass jene Überwachungsregeln, die einst nur wegen einer fünfjährigen Befristung überhaupt in Kraft treten konnten, jetzt unwiderruflich Gesetz sind. In einem beachtlichen Kommentar eines Journalisten der linksliberalen „Zeit“ zeichnet der Autor […]
Weiterlesen




Vgl.



.
"Der grosse kosmische Witz ist, dass du das bist, was du suchst"

Benutzeravatar
future_is_now
Beiträge: 13650
Registriert: Donnerstag 24. August 2017, 10:12

Re: George Orwell & Aldous Huxley: 1984 oder Schöne neue Welt? | Doku | ARTE

Beitrag: # 19417Beitrag future_is_now
Donnerstag 26. November 2020, 15:39

Bild
George Orwell - Letzte Warnung (Rausch der Macht)
https://dein.tube/watch/WSIsU4qJuox3JKX

StefanD - 26.11.2020

⁣Zitat: George Orwell (Eric Arthur Blair *1903 - †1950), Autor von sozialkritischen Werken wie "1984 "und "Farm der Tiere" (Animal Farm), spricht von einer von ihm präzise prophezeiten Welt, die uns erwartet, wenn wir zulassen, das sich ein totalitärer Staat über uns erhebt.

"Die letzte Warnung“ ist ein Auszug aus dem 2003 ausgestrahlten BBC-TV-Doku-Drama „George Orwell: A Life in Pictures“, in der Chris Langham die Rolle von George Orwell spielt.

Es wurden keine Ton-oder Videoaufnahmen vom echten George Orwell gefunden.


.
"Der grosse kosmische Witz ist, dass du das bist, was du suchst"

Benutzeravatar
future_is_now
Beiträge: 13650
Registriert: Donnerstag 24. August 2017, 10:12

Orwell 2.0 - „Cancel Culture“ (rubikon.news/4.12.2020)

Beitrag: # 19603Beitrag future_is_now
Mittwoch 9. Dezember 2020, 12:25

https://www.rubikon.news/ - 4. Dez. 2020:

Orwell 2.0

Im Rubikon-Exklusivinterview erklärt Dr. Milosz Matuschek das Phänomen der Cancel Culture und erläutert, dass sie unserer Gesellschaft mehr schadet als nützt.

Bild
am Freitag, 04. Dezember 2020 von Nicolas Riedl

Kontaktschuld, Diffamierung, Rufmord; das Ausladen inhaltlich unbequemer Gäste; Veranstalter, die unter Druck gesetzt werden; und ideologisch unbarmherzige Schiedsrichter der Political Correctness, die stets pfeifen, wenn jemand den Raum des ideologisch Sagbaren, den sie selbst definieren, verlässt. All das sind Phänomene einer um sich greifenden „Cancel Culture“, die den Meinungskorridor immer mehr verengt und die Kulturlandschaft zu einer Monokultur verkommen lässt. Doch es regt sich zunehmend Widerstand. Der Autor, Jurist und ehemalige NZZ-Kolumnist Milosz Matuschek startete zusammen mit dem Philosophen, Buchautor und YouTuber Gunnar Kaiser einen Appell für freie Debattenräume, der von zahlreichen Personen unterzeichnet wurde, die man in dieser Kombination niemals auf ein und derselben Liste erwartet hätte. Hopfen und Malz unserer (Debatten-)Kultur scheinen noch nicht gänzlich verloren zu sein.
Zum Artikel



.
"Der grosse kosmische Witz ist, dass du das bist, was du suchst"

Benutzeravatar
future_is_now
Beiträge: 13650
Registriert: Donnerstag 24. August 2017, 10:12

Digitaler Neofeudalismus (rubikon.news/8.12.2020)

Beitrag: # 19676Beitrag future_is_now
Sonntag 13. Dezember 2020, 12:38

www.rubikon.news/

Digitaler Neofeudalismus
Eine dänische Jungpolitikerin malt das Bild einer Zukunftsgesellschaft, gegen die Orwells und Huxleys Visionen fast wie Kindermärchen klingen.

Bild
am Dienstag, 08. Dezember 2020, 14:00 Uhr von Rubikons Weltredaktion

„Ich besitze nichts, habe keine Privatsphäre, und das Leben war nie besser“ — so stellt sich die Dänin Ida Auken, „Young Global Leader“ des Weltwirtschaftsforums, die Welt in zehn Jahren vor. Ihr Traum von der „Smart City“ und der „Shared Economy“ verspricht eine Welt ohne Besitz und Macht — zur Freude der Besitzenden und Mächtigen. Darin werden die Menschen zu Sklaven einer herrschenden Klasse, die ihnen nur das Allernötigste zum Leben gewährt und sie im Gegenzug mithilfe von digitaler Technik ihrer Privatsphäre und sämtlicher Rechte beraubt. Für Ida Auken scheint genau darin aber das Glück der Menschheit zu bestehen.
Zum Artikel



Vgl.



.
"Der grosse kosmische Witz ist, dass du das bist, was du suchst"

Benutzeravatar
future_is_now
Beiträge: 13650
Registriert: Donnerstag 24. August 2017, 10:12

Bedenklich: Aldous Huxley 1958 über die Kontrolle der Massen 2017 - Schöne neue Welt

Beitrag: # 19841Beitrag future_is_now
Mittwoch 23. Dezember 2020, 09:24

Bild
Bedenklich: Aldous Huxley 1958 über die Kontrolle der Massen 2017 - Schöne neue Welt
https://youtu.be/KeDitnxGchc

Phillip Olson

"(Es wird eine Gesellschaft entstehen) in der die Seelen der Massen so manipuliert werden, dass die Menschen (die unmenschlichen Bedingungen) nicht nur akzeptieren, sondern sie geradezu lieben.

Aldous Huxley (1894-1963), englischer Schriftsteller und Autor des Kultromans Schöne Neue Welt (Brave New World, 1932. Hier übersetzt als Wackere . (Es wird eine Gesellschaft entstehen).

Aldous Leonard Huxley war ein britischer Schriftsteller. Sein bekanntestes Werk ist der 1932 erschienene dystopische Roman Schöne neue Welt. #Huxley #AldousHuxley #macht #kontrolle #konzern.

Aldous Leonard Huxley war ein britischer Schriftsteller. Sein bekanntestes Werk ist der 1932 erschienene dystopische Roman Schöne neue Welt. #Huxley #AldousHuxley #Macht #K


Vgl.



.
"Der grosse kosmische Witz ist, dass du das bist, was du suchst"

wilhelm25
Beiträge: 4165
Registriert: Sonntag 25. Februar 2018, 19:52

Schöne neue Welt: Ist schon lange "funktionsfähig"!

Beitrag: # 20979Beitrag wilhelm25
Sonntag 28. März 2021, 11:02

"Heimarbeiter", der Begriff ist nicht richtig, weil damit eigentlich manuelle Arbeiten gemeint sind, werden zunehmend besser bewacht! Künstliche Intelligenz macht das sehr einfach!

Hier gibt es die Beschreibung der technischen Ausführung: Liest man den Artikel aufmerksam, dann ist klar, daß man sich bei bestimmten Firmen und aktiver Überwachung nicht leger hinsetzen sollte.

Und dann kommt der Hammer:
  • Wir die Tastatur oder die Maus nicht ständig bedient, dann wird das als "Untätigkeit" gewertet!
  • Also: Diese Srt der Überwachung eignet sich nicht für geistige Tätigkeit, bei der man sein Hirn nutzen muß.
  • Denkvorgänge gehen schnell, aber erst, nachdem man den Überblick erarbeiten konnte!

Antworten